Energiesparleuchtmittel – ein kleiner Einkaufsratgeber

Energiesparen ist heutzutage nicht nur ein Thema, das in aller Munde ist, sondern auch ein Thema, das für jeden verantwortungsvollen Bürger ein absolutes Muss sein sollte. Mit den modernen Energiesparleuchtmitteln kann jeder seinen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes leisten. In den 80er Jahren steckte die Entwicklung von Energiesparleuchtmitteln noch in den Kinderschuhen, aber seitdem hat sich einiges in Bezug auf Qualität, Komfort, Design und Lichtfarbe getan. Energiesparleuchtmittel sind nicht länger nur in einer Form oder Lichtfarbe erhältlich, sondern bieten eine breite Palette an Sockeltypen, Formen, Lichtfarben und Wattagen.

Praktische Tipps für den Kauf von Energiesparleuchtmitteln

Damit Sie mit Ihrem Energiesparleuchtmittel nicht nur Strom und Geld sparen, sondern auch viel Freude verbunden mit einem wohnlichen Gefühl empfinden, hier ein paar Tipps, was man beim Kauf von Energiesparleuchtmitteln beachten sollte:

Die Leistung: Möchten Sie mit dem Energiesparleuchtmittel eine gewöhnliche Glühlampe ersetzen, gelten andere Wattagen für das Energiesparleuchtmittel. So entspricht z. B. eine 40W Glühlampe je nach Lumenangabe einer 7W-9W Energiesparlampe. 60W entsprechen 11W und 75W ungefähr 20W.

Die Sockeltypen: Damit Energiesparleuchtmittel für möglichst viele herkömmliche Leuchtmittel als Ersatz dienen können, müssen sie mit den unterschiedlichsten Sockeln versehen sein. Die gängigsten Energiesparleuchtmittel-Sockel sind E14, E27, GU10 und G9. Auch erhältlich sind die Stablampen R7s oder die runden, flachen GX53.

Die Lebensdauer: Ein Energiesparleuchtmittel sollte mindestens eine Lebensdauer von 8.000 Stunden aufweisen. Gute Energiesparleuchtmittel kommen auch auf 15.000 Stunden und mehr.

Die Startgeschwindigkeit: Energiesparleuchtmittel verfügen über unterschiedliche Startgeschwindigkeiten. Schnellstartende Lampen sind vor allem in Bereichen, in denen schnell Helligkeit benötigt wird, von Vorteil. Benutzt man im Treppenhaus Energiesparleuchtmittel, sollte man darauf achten, dass man schnellstartende einsetzt. Insbesondere kompakt gebaute Energiesparleuchtmittel starten häufig etwas langsamer als weniger kompakt gebaute.

Die Schaltfestigkeit: Bei der angesprochenen Treppenhausbeleuchtung ist neben dem schnellen Start des Energiesparleuchtmittels auch die Anzahl der Schaltzyklen besonders wichtig, da diese Lampen häufig an- und ausgeschaltet werden. Als Faustregel gilt: Ein Energiesparleuchtmittel sollte genauso viele Schaltzyklen haben wie die Stundenzahl der Lebensdauer.

Die Lichtfarbe: Den Vorwurf des kalten Lichts müssen sich Energiesparleuchtmittel nicht mehr gefallen lassen. Es gibt sie mittlerweile in unterschiedlichen Lichtfarben, darunter auch das gemütliche Warmweiß, das auf den Verpackungen z. B. mit der Ziffer 827 oder mit der Angabe der Farbtemperatur 2700 Kelvin vermerkt ist.

Allgemein müssen Energiesparleuchtmittel seit dem Start des Glühlampenverbotes der Energieeffizienzklasse A angehören.

 
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