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LED-Lampen - Das Leuchtmittel der Zukunft

Die LED-Lampe wird zu Recht als das Leuchtmittel der Zukunft bezeichnet. Die Geschichte der LED-Lampen beginnt mit der Entdeckung des physikalischen Effektes der Elektrolumineszenz des Engländers Henry Joseph Round 1907. Erst 1962 kommt das erste industriell gefertigte LED Leuchtmittel auf den Markt. Anfang der 70er sind die LED-Lampen in verschiedenen Farben (rot, gelb, grün, orange) verfügbar und erst 1997 sind auch die LED-Lampe mit weißem Licht erhältlich.

Heute ist die LED-Lampe mit einer Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden und einem sehr geringen Energieverbrauch eines der wirtschaftlichsten Leuchtmittel.

Obwohl die LED-Lampe in den unterschiedlichsten Bereichen wie z.B. Automotiv, Effektbeleuchtung oder Signalanlagen eingesetzt wird, ist sie durch ihre Wirtschaftlichkeit und die drastisch verbesserte Lichtausbeute auch eine interessante Alternative für den privaten Bereich und hier insbesondere für den Ersatz herkömmlicher Allgebrauchslampen.

Neben der Wirtschaftlichkeit haben LED-Lampen weitere Vorteile:

  • Eingeschaltete LED-Lampen haben keinerlei Hitzeentwicklung,
  • Das Licht ist frei von UV- und IR-Strahlung. Aufgrund dieser Eigenschaften eignen sich LED-Lampen für die Beleuchtung von Bildern und Kunstwerken.
  • Auch für den Außenbereich sind LED-Lampen gut geeignet. Im Gegensatz zu anderen Leuchtmitteln zieht eine in der Lichtfarbe Warmweiß leuchtende LED Lampe keine nachtaktiven Insekten an und sorgt so für einen entspannten Abend auf der heimischen Terrasse.

Warum auf LED Lampen umsteigen?

Der attraktivste Grund für einen Privatanwender oder Gewerbetreibenden, auf LED Leuchtmittel umzurüsten, ist die immense Kostenersparnis. Die Energieeffizienz ist deutlich höher, ebenso die Haltbarkeit der LED Lampen. Die höhere Energieeffizienz entsteht durch eine höhere Lichtausbeute: Mehr Lumen werden bei jedem aufgenommenen Watt Leistung abgegeben. Die Menge der Lumen ist wiederum das Aussagekriterium zur Helligkeit. Früher konnte man die Helligkeit anhand der Wattzahl „bestimmen“ und durch einen Glühlampen-Neukauf mit identischer Wattzahl einen identischen Helligkeitsspender erhalten. Heute dagegen orientiert man sich an den erzeugten Lumen, dem Lichtstrom.

Dieser Umstieg auf einen anderen Orientierungswert ist keineswegs so schwierig, wie er zunächst scheint: Eine E27 Glühlampe mit 40 Watt erzeugt beispielsweise rund 400 Lumen. Will man diese Lampe durch eine LED Lampe austauschen, so muss man lediglich darauf achten, dass die E27 LED Lampe eine annähernd gleiche Menge an Lumen erzeugt, um die gleiche Helligkeit zu erreichen.

LED Leuchtmittel haben eine geringere Leistungsaufnahme – weniger Watt werden zum Erreichen der Helligkeit aufgenommen. Dies sorgt dafür, dass bis zu 90 % Kosten beim Betrieb des moderneren Leuchtmittels eingespart werden können. Auch die höhere Haltbarkeit der Leuchtmittel trägt massiv zur Kostenersparnis bei. Reguläre Glühlampen halten etwa 1.000 Stunden, Energiesparlampen rund 12.000 Stunden. LED Lampen dagegen haben eine Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden – und fallen nicht einfach aus. Ihr Lichtstrom reduziert sich dagegen, so dass frühzeitig, nach Jahren der Nutzung, ein Ersatz beschafft werden kann. Befürchten, dass man mit LEDs plötzlich im Dunkeln steht, muss man somit nicht.

Doch neben dieser ungemein hohen Effizienz sind weitere Vorteile äußerst begehrt: Mit LED Lampen wird das Spektrum an lichttechnischen Möglichkeiten drastisch erhöht. Das betrifft vor allem die Lichtfarbe, welche dem persönlichen Geschmack angepasst werden kann – eine Möglichkeit, die bei handelsüblichen Glühlampen nicht gegeben war. LED Lampen gibt es in drei Lichtfarben, wobei fließende Übergänge zwischen den Farben gewählt werden können. Die Lichtfarbe Warmweiß entspricht dem behaglichen, rötlichen Licht der Glühlampe. Sie eignet sich für Wohnzimmer oder andere Räume, in denen Gemütlichkeit vorherrscht. Die Lichtfarbe Universalweiß dagegen ist die ideale Wahl für Büroräumlichkeiten oder andere Arbeitsbereiche, in denen es darauf ankommt, sich nicht zu sehr zu entspannen, aber gleichzeitig das Gefühl von Sterilität und Nüchternheit ein wenig abzuschwächen. Das universalweiße Licht ist weißer als das der Glühlampe, was im direkten Vergleich umso mehr auffällt. Die dritte Lichtfarbe, Tageslicht, ist dagegen bläulicher als das universalweiße Licht. Im direkten Vergleich zur Lichtfarbe Warmweiß wirkt sie sehr kühl und nüchtern, was dieses Leuchtmittel für industrielle Einrichtungen oder aber auch OP-Bereiche in Krankenhäusern geeignet macht. Es ist ein Arbeitslicht für Bereiche, in denen es um akribische Genauigkeit geht, welche keine Gemütlichkeit zulässt. Die bläuliche Lichtfarbe wirkt sich gemäß einiger wissenschaftlicher Studien zudem auf den Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen aus. Das bläuliche Licht wirkt auf viele Menschen aufweckend, was einer der Gründe dafür ist, dass müde Kinder nach dem Zähneputzen und einer Konfrontation mit einer vielleicht zu bläulich gewählten Spiegelbeleuchtung aufgeweckter sind als zuvor. Den Namen Tageslicht trägt dieses Licht im Übrigen nicht willkürlich. Auch das echte Sonnenlicht ist in Wirklichkeit bläulich und nicht rötlich.

Glühlampen ersetzen durch passende LED Leuchtmittel

Mit einem Austausch von älteren Glüh- oder Halogenlampen gegen ein LED-Leuchtmittel können die Vorteile der LED-Technologie auch in liebgewonnenen Leuchten voll zur Geltung kommen. Sämtliche ältere Leuchten verfügen über standardisierte Fassungen wie E27, E14, G9 oder GU10. Obwohl LEDs als fest verbaute Platinen in diversen modernen Leuchten verbaut sind, werden LEDs vor allem auch dafür genutzt, um mit einem der standardisierten Sockel kombiniert zu werden. Solche Retrofit-Leuchtmittel ermöglichen es, ein herkömmliches Leuchtmittel durch ein Leuchtmittel mit besserer Lichttechnologie zu ersetzen. Dafür wird lediglich das neue Leuchtmittel in die herkömmliche Fassung eingesetzt. Eine E27 Glühlampe kann somit gegen ein E27 LED-Lampe ausgetauscht werden, eine G9 Halogenlampe kann durch G9 LED Lampen ersetzt werden und auch andere Fassungen werden bedient.

In all diesen Fällen bietet die Verwendung von LED-Lichttechnik nicht nur die wirtschaftlich bessere Alternative. Herstellern ist bewusst, dass den Verbrauchern jedoch auch der optisch einwandfreie Ersatz am Herzen liegt. Aus diesem Grund werden Retrofits optisch den herkömmlichen Leuchtmitteln angepasst. Die klassische Birnenform der Glühlampen findet sich somit auch bei kompatiblen LED Lampen, die formtechnisch als „Birne“ realisiert werden können. Dabei geht es freilich nur um die Optik. Während nämlich eine Glühlampe auf den luftdicht verschlossenen Kolben angewiesen ist, trägt die „LED Birne“ diesen Kolben nur zur Dekoration, so dass Verbrauchern die liebgewonnene Form nahtlos erhalten bleibt.

Hinsichtlich der Kompatibilität ist bei LED-Ersatzleuchtmitteln darauf zu achten, dass nicht nur geprüft werden muss, dass Lampen-Sockel und Leuchten-Fassung kompatibel sind, sondern auch, dass die Leistungsaufnahme in Watt im Verhältnis zum Leuchtmittel steht, welches zu ersetzen ist. Aufgrund der oben erwähnten Leistungsverbesserung bei LED-Leuchtmitteln, genauer der höheren Lumenwerte pro Watt Leistungsaufnahme, benötigt eine LED Lampe weniger Watt, um die gleiche Helligkeit zu erzielen. Eine reguläre 40 Watt Glühlampe erzeugt bei einer Leistungsaufnahme von exakt jenen 40 Watt eine Helligkeit von rund 400 Lumen. Ein LED-Leuchtmittel dagegen nimmt nur etwa 5 Watt Leistung auf, um exakt den gleichen Lumenwert zu erreichen. Dies bewirkt eine fast 90-prozentige Stromersparnis bei einer so ausgestatteten Leuchte. Die höhere Lebensdauer des LED Leuchtmittels sorgt zudem dafür, dass das Leuchtmittel weit seltener ausgetauscht werden muss, was über einen gewissen Zeitraum sämtliche Anschaffungskosten ausgleicht und zu einer massiven Kostenersparnis beiträgt.