Warum Ihr Kind mit einem Nachtlicht besser schläft

Ein Nachtlicht nimmt Kindern die Angst vor der Dunkelheit und sorgt auch bei Erwachsenen für Orientierung im Raum, ohne, dass die Deckenbeleuchtung mitten in der Nacht eingeschaltet werden müsste.

Warum benötigt mein Kind ein Nachtlicht? Warum schläft es ruhiger, wenn neben dem Bett oder in der Nähe der Zimmertür ein kleines Licht in der Nacht leuchtet? Oder wenn sich ein jüngeres Kind sein Licht einfach schnappen und es mit zum Gang durch den langen, langen Flur nehmen kann?

Kinder finden es in absoluter Dunkelheit sehr unbehaglich, ja, sie haben nicht selten furchtbare Angst davor. Das Baby schreit panisch, und auch jüngere Kinder wünschen sich nichts sehnlicher, als dass wenigstens die Tür zum hellen Flur ein klein wenig offenstehen bleibt. Doch wenn auch die Eltern irgendwann zu Bett gegangen sind und das Licht im Flur gelöscht haben, ist es im Kinderzimmer trotzdem wieder stockfinster. Wenn das Kind dann in der Nacht erwacht, wird es sich wiederum in absoluter Dunkelheit befinden – und Angst bekommen. Daher ist ein Nachtlicht für das Kind eine optimale, sichere und leicht zu habende Lösung.

Die Angst vor der Dunkelheit ist für Kinder völlig normal

Nachtlichter gibt es in verschiedenen Ausführungen, hier als niedlicher Frosch.Wichtig ist es zunächst zu wissen, dass die Angst vor der Dunkelheit bei Kindern vollkommen normal ist. Etwa bis zum 6. Lebensjahr durchlebt das Kind aus der Evolution der Menschheit hervorgegangene Ängste. In ältesten Zeiten der Menschheitsgeschichte mussten sich Menschen – Jung und Alt – vor der Dunkelheit vorsehen: Wilde Raubtiere und gefährliche Schlangen waren in der Dunkelheit auf Beutezug. Natürlich gibt es in der Dunkelheit des modernen Kinderzimmers keine Giftschlangen, Löwen und Tiger. Doch die Angst vor der Dunkelheit und dem, was sich darin befinden könnte, gibt es immer noch. Kinder haben Angst vor den Monstern unter ihrem Bett. Das liegt nicht etwa an gruseligen Geschichten, die man dem Kind erzählt hat, sondern resultiert aus eben jenen Urängsten. Bis das Kind gelernt hat, dass es gar keine Monster gibt, vergehen, wie bereits erwähnt, etwa 6 Jahre. Bei einigen Kindern kann es schneller gehen, aber wenn es länger als 6 Jahre dauern sollte, kann es sich lohnen, einen Arzt aufzusuchen. Denn die Angst vor der Dunkelheit, die lähmend auftreten und Panik verursachen kann, kann auch als Achluophobie, das heißt als ernstzunehmende seelische Störung auftauchen. Diese kann selbst im Erwachsenenalter fortbestehen, wenn die Angst nicht frühzeitig behandelt und genommen wurde. Ein Nachtlicht kann eine Achluophobie nicht mehr nehmen. Doch es ist in der Lage, das Kinderzimmer für Ihr heranwachsendes Kind einfach komfortabler zu gestalten und die natürliche Angst im Zaum zu halten. Bis Ihr Kind irgendwann gar kein Nachtlicht mehr benötigt.

In 15 Minuten bei schwächstem Licht sehen können

Unsere Augen sind ein biologisches Wunderwerk. Vielleicht ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie bei Nacht im Licht einer kleinen Standby-Leuchte sehen können? Sicher haben Sie sich gefragt, woher dieses helle Licht denn kommt! Dabei ist es doch nicht ansatzweise vergleichbar mit dem Licht eines hellen Leuchtmittels einer Deckenleuchte! Der Grund dafür, dass wir bei kompletter Dunkelheit minimale Lichtquellen als besonders hell empfinden, liegt in den Pupillen, die bei Dunkelheit stark geweitet und somit sehr empfindlich sind. Hinzu kommt das Protein Rhodopsin, welches bei Dunkelheit innerhalb von 15 Minuten automatisch aufgebaut wird und für ein optimiertes Sehen bei Dunkelheit sorgt. Sicher kennen Sie die Aussage, man müsse sich erst an die Dunkelheit gewöhnen, beispielsweise bei einer Nachtwanderung. Das trifft in der Tat zu: Unsere Augen können sich an die Dunkelheit gewöhnen – und wir innerhalb kürzester Zeit besser sehen.

Wie Nachtlichter die Technologie unserer Augen nutzen

Nachtlichter gibt es in verschiedenen Ausführungen, hier als wunderschöner Sternenhimmel.Was haben Nachtlichter aber mit der natürlichen Fähigkeit unserer Augen zu tun, sich an die Dunkelheit zu gewöhnen, so dass wir besser sehen können? Dazu seien Sie zunächst daran erinnert, wie Ihr Partner das letzte Mal aus dem Bett gestiegen, an der Wand entlanggetastet ist und dann mitten in der Nacht das grelle Licht der Deckenleuchte eingeschaltet hat, um „mal eben schnell“ auf die Toilette zu gehen. Sie sind aufgewacht, haben gemurrt und konnten eine Weile nicht einschlafen, nicht wahr? Helles Licht weckt uns auf. Das kleine Licht eines Nachtlichts aber nicht (und ja, auch für Ihr Schlafzimmer wäre ein „erwachseneres“ Nachtlicht eine gute Wahl, dass ein Partner den anderen nicht mehr weckt). Würden Sie also für Ihr Kind die Deckenlampe brennen lassen, würde es gewiss nicht leicht einschlafen. Wenn aber ein minimales Licht brennt, welches das Kind beruhigt, aber nicht am Schlafen hindert, wären die optimalen Bedingungen geschaffen. Das geschieht durch ein Nachtlicht. Dieses besitzt nur eine kleine Helligkeit. Genügend, um sich bei Nacht zu orientieren und die Monster unter dem Bett zu vertreiben, jedoch nicht so hell, dass es den Schlafprozess stören würde. Unser Expertentipp: Rötliches Licht ist für Nachtlichter viel besser geeignet als bläuliches. Das liegt daran, dass bläuliches Licht direkt auf unseren Biorhythmus einwirkt und uns „wach macht“.

Wie ein mobiles Nachtlicht die Angst vor jeder Dunkelheit nehmen kann

Auch für Mädchen gibt es das passende Nachtlicht unseres Herstellers PHILIPS.Hat Sie Ihr Kind schon einmal gebeten, unter dem Bett nachzusehen, weil es ja dort immer besonders dunkel ist? Mit einem nicht fest verbauten, sondern mobilen Nachtlicht kann das Kind fortan selbst Licht unter dem Bett schaffen, indem es einfach nach dem Nachtlicht greift und es unter das Bett hält. Doch Vorsicht! Geben Sie Ihrem Kind dafür auf keinen Fall eine Nachttischlampe, womöglich mit dem Stromnetz verbunden, in die Hand! Nicht nur fließt hier Elektrizität, herkömmliche Leuchtmittel werden auch ausgesprochen heiß! Verbrannte Fingerchen sind ein Risiko, die Brandgefahr ein ganz anderes. Kinder nämlich spielen gern mit den Sachen in ihrem Zimmer. Mit einer heiß gewordenen Lampe zu spielen kann jedoch schnell zur Brandgefahr für das ganze Haus werden, nämlich, wenn Leuchten mit Tüchern und Basteleiern aus Papier verziert werden, welche schnell brennen können. Achten Sie daher bei der Wahl eines mobilen Nachtlichtes auf Sicherheit und geringe Wärmeentwicklung. Der Markenhersteller PHILIPS, von dem auch unsere Mickey Mouse-Leuchte stammt, hat mit den SoftPals mobile Nachtlichter mit Niedlichkeitsfaktor und hohem Komfort entworfen, die bei Berührung – aufgrund der verbauten LED-Technik – stets kühl und somit gänzlich ungefährlich sind. Außerdem reagieren die Leuchten auf Kippen, was bedeutet, dass das Kind nie nach einem Schalter suchen muss, sondern einfach nach seinem Nachtlicht greift und ein Licht zur Orientierung zur Verfügung hat. Man muss in der Nacht einfach mal zur Toilette? Einfach den SoftPal mitgenommen und schon wird es für die an die Dunkelheit gewöhnten Augen mit einem minimalen, warmweißen, rötlichen Licht möglich, jeden Weg gefahrlos zurückzulegen. Sie wollen sich mehr über eine sichere und helle Einrichtung des Kinderzimmers informieren? Dann lesen Sie auch unseren Artikel zum Thema „10 Tipps für eine sichere und ausgewogene Beleuchtung im Kinderzimmer“.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern eine angenehme Nachtruhe

Unterschrift_Lampenwelt_Team

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