Beleuchtung als Einbruchschutz
antje.leimert | Donnerstag, 3. November 2011 | Kategorie: Gartenbeleuchtung | 1 Kommentar
Im Spätsommer und Herbst – bei früher einsetzender Dunkelheit – steigt sie wieder: die Zahl der Einbrüche und Einbruchsversuche. Das Erschreckende: In Deutschland wird circa alle zwei Minuten ein Einbruch verübt, in den Herbst- und Wintermonaten sind es fast doppelt so viele wie während der Urlaubszeit in den Sommermonaten. Die Dreistigkeit der Täter nimmt dabei stetig zu. Vor allem in Großstädten kommen sie gehäuft einfach am Tag durch offene Terrassentüren oder Fenster. Bewohner sollten daher den Rat von Experten annehmen und verschiedene Sicherheitsmaßnahmen berücksichtigen.
Licht als Mittel der Abschreckung?
Versucht man sich in die Sichtweise von Einbrechern hineinzuversetzen, so wird klar, dass diese sich für ihr Vorhaben zeitweise leer stehende Häuser oder Wohnungen heraussuchen. Zur Abschreckung kann der Einsatz von Licht deshalb äußerst wirksam sein. Durch die Beleuchtung wird suggeriert, dass sich jemand im Gebäude befindet. Die Leuchten können dabei per Zeitschaltuhr aktiviert werden. Insbesondere bei längerer Abwesenheit der Hausherren kann es auch ratsam sein, jemanden zu bitten, den Briefkasten zu leeren und den Rasen zu mähen. Sieht das Haus bewohnt aus, ist dies den Einbrechern oftmals zu riskant und sie verlieren das Interesse. Außen können Leuchten und Strahler mit Bewegungsmelder eingesetzt werden.
Licht sollte aber dennoch nicht der alleinige Schutz vor Einbrechern sein. Empfehlenswert sind solide Sicherheitsschlösser, verschließbare Fenstergriffe und eine angemessene Alarmanlage – nicht nur in Wohnhäusern, sondern auch in Bürogebäuden. Alarmanlagen, ausgestattet mit einem schrillen Signalton und grellem Licht, erregen Aufmerksamkeit bei Nachbarn und verständigen die Polizei oder einen beauftragten Sicherheitsdienst. Auch so mancher Glasbruchmelder hat sich schon bezahlt gemacht.
Besonders sorgsam sollte man beim Verschließen von Türen sein. Die Haustüre nicht einfach nur ins Schloss fallen lassen, sondern immer abschließen. Doch (Ersatz-)Schlüssel nie in irgendwelchen Verstecken am Haus deponieren! Einbrecher haben für solche Verstecke ein untrügliches Gespür und somit leichtes Spiel.
Weitere Tipps hat die „Initiative für aktiven Einbruchschutz“ unter www.nicht-bei-mir.de zusammengestellt.
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Kommentare (1) | Donnerstag, 3. November 2011


Montag, 7. November 2011 um 17:10
Ich bilde mir auch immer ein, dass ein Bewegungsmelder oder einfach eine eingeschaltete Lampe im Haus die Einbrecher abschreckt. Gerade jetzt im Herbst, wo ja anscheinend Hochsaison für Einbrüche ist, lasse ich immer mind. ein Licht brennen, auch wenn wir nicht zuhause sind. Dann fühl ich mich einfach sicherer.