Licht und Wärme in der mittelalterlichen Burg

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Realistischer, als man meinen könnte: Mit dem Kerzenleuchter durch dunkle Gänge der Burg irren, war im Mittelalter nicht unüblich.

Die monumentalen Burgen des Mittelalters werden in verschiedenen neuzeitlichen Medien, beispielsweise im Film oder in der Literatur, als romantische Orte äußerster Behaglichkeit und Gemütlichkeit dargestellt. Doch in der Realität waren die für die Verteidigung konzipierten Burgen schwerlich als gemütlich zu empfinden. Dunkelheit und Kälte waren die „Feinde“, die im Innern einer Burg bekämpft werden mussten. Doch um Licht und Wärme in die Burg zu bringen, bedurfte es einiger Mühen – welche nicht immer Erfolg versprachen.

Kein Licht, nur Dunkelheit – so war es in der mittelalterlichen Burg

Dunkelheit – auch am Tage: So verhielt es sich in der häufigen Realität innerhalb einer Burg. Denn um die Kälte abzuhalten, mussten auch die wenigen Fenster mit Holzläden verschlossen werden. Und mehr Fenster durften es nicht sein, denn schließlich war eine Burg eine Befestigung, welche sich am besten solide und mit möglichst wenigen Eindringmöglichkeiten, zum Beispiel für Pfeile, gestaltet. Um nun Licht ins Innere zu bringen, war noch keine künstliche Beleuchtung verfügbar. Man musste auf natürliches Licht zurückgreifen, welches zudem ein wenig Wärme ins Innere brachte: das Feuer.

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1.000 Kerzen pro Tag – wie Feuer in der mittelalterlichen Burg für Licht sorgte

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Kerze, Kamin und Fackel spendeten ein wenig Licht und Wärme.

Eine der Wärme- und Lichtquellen war der Kamin. Doch bevor im 12. Jahrhundert die klassischen Kamine erfunden wurden, rußten diese unerträglich. Da ein einzelner Kamin nur wenig Licht spendet, musste man sich in den Räumen und Gängen mit Pechfackeln behelfen, die jedoch ebenfalls durch Ruß und Qualm die Lebensqualität senkten. Das beliebteste Beleuchtungsmittel war daher die Wachskerze, weshalb ein großer Bedarf an Bienenwachs bestand. Der war so groß, dass manche Burgenbesitzer in überlieferten Aufzeichnungen von über 1.000 verbrauchten Kerzen pro Tag (!) sprechen. Bei einem reichen Burgenbesitzer lässt sich vielleicht sogar eine solch große Zahl erreichen, denn auch die Kronleuchter, die wir vielfach mit dem Licht auf einer Burg verbinden, wurden mit Wachskerzen bestückt. Doch selbst, wenn alle Lichtquellen zusammenkamen: Die Helligkeit moderner Beleuchtung erreichten sie in einer mittelalterlichen Burg wohl niemals.

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