Die Natriumdampflampe ist eine Gasentladungslampe, die ähnlich wie die Quecksilberdampflampe funktioniert. Die elektrische Entladung des Natriumdampfes, die zwischen den beiden Elektroden im Inneren der Lampe
stattfindet, löst die Emission von fast monochromatischem Licht aus. Natriumdampflampen
erkennt man an ihrem orange-gelben Licht, das kaum Farbsehen ermöglicht – alle
Farben erscheinen in unterschiedlichen Gelbtönen –, dafür aber besonders gutes
Kontrastsehen. Aufgrund dieser Eigenschaften werden Natriumdampflampen zumeist
in der Außenbeleuchtung (Straßen, Verkehrsinseln, Fußgängerüberwege), als
Effektlicht im Theater, für die Dunkelkammerbeleuchtung oder als Pflanzenlicht
verwendet.
Je nach Betriebsdruck im Inneren des Leuchtrohres werden Natriumdampflampen in Natriumdampf-Niederdruck- und Natriumdampf-Hochdrucklampen unterteilt. Die
Lichtausbeute dieser Leuchtmittel ist mit 150 bis 200 lm/W relativ hoch. Zum
Vergleich: Eine Glühlampe erreicht durchschnittlich einen Wert von 12 lm/W. Zu den Besonderheiten der Natriumdampflampen gehört, dass sie einige Minuten
benötigen, bis sie die volle Helligkeit erreicht haben, und die
Hochdruckvariante auch nicht sofort nach dem Ausschalten wieder eingeschaltet
werden kann.

