Die Quecksilberdampflampe ist eine Gasentladungslampe, die mit Quecksilberdampf gefüllt ist. Zusätzlich enthält sie aber auch immer einen Anteil Edelgase,
meist Argon. Zwischen den beiden Elektroden im Inneren der
Quecksilberdampflampe findet eine elektrische Entladung im Quecksilberdampf
statt.
Die Quecksilberdampflampe wurde im Jahre 1892 vom Berliner Physiker Martin Leo Arons erfunden und wird deshalb auch häufig „Arons’sche Röhre“ genannt. Sie
zeichnet sich durch einen hohen Lichtstrom bei geringer Leistungsaufnahme aus. Ihre
Lichtfarbe ist bläulich-weiß.
Im Zuge des Glühlampenverbots müssen auch Quecksilberdampflampen ab April 2015 bestimmte Energieeffizienzklassen erfüllen, sonst dürfen sie nicht mehr hergestellt
werden. Ein möglicher Ersatz sind Halogenmetalldampflampen.

