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Zurück zur Übersicht17.01.2011 Lichtbeton – was ist das denn?
Die Umrisse zweier Hände schimmern durch eine graue Betonwand. Wie ist so etwas möglich, wo doch jeder weiß, dass Beton kein Licht durchlässt? Nein, es handelt sich um keine Sinnestäuschung, sondern tatsächlich um lichtdurchlässigen Beton – auch Lichtbeton genannt. Eine Mischung aus Feinbeton und optischen Fasern, die das Licht von einer Seite zur anderen leiten, ermöglicht interessante Effekte. Mit dem speziellen Gewebe lassen sich beispielsweise Fassadenelemente, Raumteiler, Treppenstufen oder auch Möbel gestalten.
Solche und andere Erfindungen aus Industrie und Wissenschaft zeigt die Sonderausstellung „Stille Stars – Extreme Materialien in extremen Anwendungen“ im Wilhelm Wagenfeld Haus in Bremen. Die über 100 Ausstellungsstücke verdeutlichen wie sehr verschiedene Innovationen das menschliche Leben in den vergangenen Jahren verändert haben und wagt mit unbekannten Materialien auch einen Blick in die Zukunft. Besucher können sich unter anderem über besonders pflegeleichte und schmutzabweisende Keramikoberflächen und extrem leichte Flugzeug-Landeklappen informieren oder über eine Sonnenschutzfolie, die es vermag, die gefährlichen Teile der UV-Strahlung aus dem natürlichen Licht herauszufiltern und sehr vielseitig eingesetzt werden kann.
Anders als in vielen anderen Ausstellungen, dürfen manche Ausstellungsstücke auch angefasst und genauer unter die Lupe genommen werden. Die Ausstellung zum Anfassen ist noch bis zum 27. Februar 2011 zu sehen. Weitere Informationen unter www.wwh-bremen.de.
©Foto: i/i/d Institut für Integriertes Design Bremen


