Lampen und Leuchten News
Zurück zur Übersicht11.08.2011 Glühlampenverbot geht in die dritte Runde
Die Glühlampe gehört zu einer aussterbenden Spezies, dies ist mittlerweile allseits bekannt. Die 100-Watt-Glühlampe und die 75-Watt-Glühlampe sowie mattierte Lampen – außer der Energieklasse A – mussten sich bereits verabschieden. Nun trifft es die klare 60-Watt-Glühlampe. Stichtag dafür ist der 1. September 2011. Ab diesem Datum dürfen – nach dem EU-Beschluss von 2009 – nur noch Restbestände in den Handel gebracht werden. Bedauerlich, denn gerade die 60-Watt-Glühlampen sind jene, die in Privathaushalten am häufigsten eingesetzt werden. Überhaupt gilt die Glühlampe noch immer als Garant für warmes und wohnliches Licht.
Trotz allem gibt es natürlich Gründe für die Abschaffung der Glühlampe. Im Vergleich zu neueren Leuchtmittel-Technologien gilt sie als energieineffizient. Durch das Glühlampenverbot möchte man nun den CO2-Ausstoß senken. Glühlampen gehören zu den so genannten Wärmestrahlern. Im Vergleich zu Energiesparlampen, die 25 % der von ihnen verbrauchten Energie in Licht umwandeln, sind es bei der Glühlampe gerade einmal 5 %. Die Energiesparlampe wird daher als eine adäquate Alternative der Glühlampe gehandelt.
Doch noch befindet man sich in der Übergangsphase. Verbraucher können sich also weiterhin mit 60-Watt-Glühlampen eindecken. Bis es für die Glühlampe dann endgültig heißt: „Time to say goodbye“.


