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Zurück zur Übersicht30.09.2011 Solarlicht für Ghana: „Aktion Lichtbox“
Straßenlaternen, illuminierte Denkmäler und Sehenswürdigkeiten, bunt leuchtende Reklame - auch nachts ist es in Deutschland nicht wirklich dunkel, höchstens in ländlichen Regionen. In Afrika hingegen mangelt es noch immer an einer ausreichenden Stromversorgung und somit auch an elektrischem Licht. Doch Licht ist zum Beispiel in Krankenhäusern äußerst wichtig. Fehlt es bei Operationen, bei Geburten oder der Wundversorgung an genügend Helligkeit, so kann dies fatale Folgen haben. Die „Aktion Lichtbox“ möchte helfen diese Versorgungslücken zu verkleinern.
Wie funktioniert es und was kann man selbst dazu beitragen?
Ziel ist es bis 2012 circa 100 Krankenstationen Ghanas mit Lichtboxen auszustatten. Eine solche Lichtbox wird mit Solarenergie betrieben, denn Sonnenlicht gibt es in Afrika - mit Temperaturen von über 40 Grad am Tag - mehr als genug. Ein Solarmodul auf dem Dach der jeweiligen Krankenstation lädt tagsüber den Akku der Lichtbox auf. Die so entstandene Energie wird über ein Kabel zu Energiesparlampen transportiert, die dann für Helligkeit sorgen. So können auch nachts - etwa bei Notfällen - operative Eingriffe vorgenommen werden. Außerdem produzieren die Solar-Lichtboxen auch Strom, um Medikamente zu kühlen und medizinische Geräte zu betreiben.
Die Lichtboxen verhelfen den Menschen in Afrika damit zu mehr Unabhängigkeit gegenüber dem Stromnetz. Eine Box kostet um die 2.000 Euro. Städte, Gemeinden und deren Einrichtungen wie Schulen oder Vereine können sich gerne an der Finanzierung beteiligen.
Weitere Informationen unter www.aktion-lichtbox.de
© Fotos: www.aktion-lichtbox.de


