Blog_Elektrizitaet_WissenschaftDie Elektrizität ist ein Teil unserer Gesellschaft wie kaum etwas anderes. Ohne die Elektrizität hätten wir keine Autos und keine Aufzüge, keine Küchengeräte wie Kühlschränke und auch keine Computer. Und wir hätten kein Licht – nun, nicht ganz: Wir hätten kein künstliches Licht. Denn natürlich behalfen sich unsere Vorfahren mit dem offenen Feuer, dem lebenden Licht, welches heute vor allem in der Dekorationsbeleuchtung zum Einsatz kommt.

Ein Phänomen des Übernatürlichen

Für unsere Vorfahren war die Elektrizität hauptsächlich eines: Hexenwerk. Denn natürlich haben auch unsere Vorfahren die Elektrizität gekannt – in Form von elektrischen Phänomenen wie einem tosenden Gewitter. Die erschreckten unsere Vorfahren weit mehr als heute, denn damals glaubte man an das Walten des Übernatürlichen und Göttlichen.

 

Elektrizität durch Reibung

Elektrizität selbst erzeugen? Der Ingenieur und Erfinder Otto von Guericke fand heraus, wie. Im 17. Jahrhundert konstruierte er eine Schwefelkugel-Elektrisiermaschine. Durch Reibung an dieser Kugel entstand sichtbare Elektrizität. Von Guericke hatte also nicht nur herausgefunden, dass durch Reibung von bestimmten Materialien elektrostatische Kräfte entstehen, was die Grundlage der Elektrizitätslehre darstellt, sondern er hatte auch ein technisch erzeugtes Leuchten hervorgebracht – ein künstliches Licht.

Der Blitzableiter

Mit dem Beginn der Wissenschaft kommt die Entmystifizierung eines Phänomens zustande. Einem ganz gigantischen Phänomen, dem Gewitter, nahm der Politiker und Wissenschaftler Benjamin Franklin im 18. Jahrhundert seine göttliche Herkunft. Mit einem mit einem Metallfaden in der Schnur ausgestatteten Drachen zog er einen Blitz – und damit die Elektrizität – vom Himmel. Dieses Prinzip gibt es noch heute. Man nennt es den Blitzableiter, der gefährliche Blitze zum Boden leitet.franklin

Grundlagen der Nutzung von Elektrizität

Die Wissenschaft aber steht nicht still und im 19. Jahrhundert schlossen sich viele Entwicklungen in Bezug auf die Elektrizität an: Alessandro Volta erkannte das Prinzip des elektrischen Leiters und erfand mit der Voltasäule die erste Batterie der Welt. Dann erforschte man den Elektromagnetismus und es entwickelten sich Elektrogeneratoren, Dynamos und Elektromotoren, als man erkannte, dass Bewegung Strom erzeugen und Strom Bewegung erzeugen kann. Einige Namen, die in diesem Zusammenhang auftauchen, sind die von Michael Faraday, der den Grundstein zur Elektroindustrie legte, Hans Christian Ørstedt, Mitbegründer der Elektrotechnik, Hendrik Antoon Lorentz, der die mathematischen Grundlagen für die Relativitätstheorie legte, – und Thomas Alva Edison, Erfinder der Glühlampe.

Sie alle machten die Nutzung elektrischer Energie erst möglich.

Und was ist lichttechnisch daraus geworden? Das erfährt man auf Lampenwelt.de.

 

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