View of Our Lady of the Pillar at twilight in Zaragoza, AragonSeit der Antike über das Mittelalter und weit darüber hinaus waren sakrale Bauwerke Monumente göttlicher Macht. Sie waren – und sind noch – eine Schnittstelle zwischen der Welt der Menschen und der Welt des Göttlichen.

Hier konnten und können Menschen in Kontakt treten mit der anderen Ebene des Seins. Aus diesem Grunde wurden sakrale Bauwerke stets von den besten Handwerkern errichtet.

Monumentalität regiert diese Bauwerke ebenso wie ein solides Baumaterial: Die sakralen Bereiche sollten schließlich auf den Menschen eine besondere Wirkungskraft haben.

Sakrale Bauwerke heute: Kunstwerke wie die Basílica del Pilar

Und wenn man sich heute solche schieren Kunstwerke wie die Basílica del Pilar in Saragossa, Spanien, betrachtet, dann erkennt man, dass diese Bauwerke nichts von ihrer Wirkungskraft eingebüßt haben. In der Nacht nämlich, da ist diese größte und wichtigste Barockkirche Spaniens in ein Licht gehüllt, welches das Monument schier wie aus einer anderen Welt wirken lässt – der göttlichen eben.

Was steckt hinter dem Bauwerk?

Der Überlieferung nach ist die Jungfrau Maria dem Apostel Jakobus dem Älteren auf einem Pfeiler erschienen. Dieser Pfeiler, der im Spanischen „pilar“ genannt wird, ist seit jener Zeit das zentrale Hauptheiligtum der Basílica del Pilar. Hier hat die Kirche der Überlieferung nach ihren Ursprung und wurde im Laufe der Jahrhunderte stetig erweitert. Doch auch ein anderes, weltbekanntes Heiligtum ruht in jener Kirche auf genau jenem Pfeiler: eine 39 cm große Statuette der Madonna del Pilar, welche keine Geringere darstellt als die in den Überlieferungen genannte Jungfrau Maria.

Verantwortlich für die heutige Pracht, die aus dem späten 17. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts stammt, ist der Architekt Francisco Herrera Hidestrosa.

 

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2 Responses

  1. Peter Huber

    Sehr nette Aspekte finde ich!
    Ist es nicht immer so das man die Architektur auch so richtig mit dem Licht verbinden muß? In der Nacht kommt doch erst das zur Geltung was gezielt auch beleuchtet gehört! Man kann immer wieder mit den neuesten Lichtspielen ganz andere Aspekte schaffen, bei der hier gezeigten Basilica sieht man ganz klar das die Beleuchtung auch mit modernsten LED Aspekten immer wieder in die Richtung gebracht werden muß das es Äthisch korrekt und doch Modern wikt. Eine Farbige Beleuchtung oder ein sehr weißes Licht würde doch die Antike Bauweise völlig zerstören! Ich finde es daher gut das man solch alte Bauwerke immer wieder richtig in Szene setzt.
    Vor kurzem habe ich auch den schiefen Turm in Pisa mal bei Nacht gesehen und mir wurde anschließend gesagt es handelt sich hier um eine LED Beleuchtung. Da war ich mal ein wenig platt da dies überhaupt nicht so wie die mir bekannten weißen LED wirkte! Ich hoffe einfach mal das in Zukunft noch mehr alte Bauwerke durch die richtige Beleuchtung in neuem Gewand erscheinen und die Nacht hier wirklich zum Tag wird.
    Wenn man sich dann aber auch noch die Lichter und Lampen ansieht was teilweise bei modernisierungen verbaut wird hoffe ich das die Lichtexperten dieser Welt bald mal den Wirtschaftlichkeitsfaktor beiseite lassen und nicht immer auf das schauen was zwingend notwendig ist. Kunst ist für mich ein Teil in der Welt der keinen Wirtschaftlichen Aspekt unterliegen kann. Kultur ist doch das gut wovon unsere Kinder noch reden werden und es zählen für mich auch ganz klar Aussenbeleuchtungen von Antiken Objekten zu dem wo es heißt Antik, Kunst und Kultur!

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    • antje.leimert

      Vielen herzlichen Dank, Herr Huber, für Ihren tollen Kommentar! Ja, auch die Beleuchtung kann Kunst sein oder Kunst erst richtig zur Geltung kommen lassen – wir geben Ihnen von ganzem Herzen Recht. Und Ihren Eindruck vom schiefen Turm in Pisa können wir – und wohl jeder, der mal ein solches Bauwerk betrachten durfte – vollkommen nachvollziehen. Wir freuen uns, dass Sie hier bei Lampenwelt sind, und hoffen, dass Sie auch weiterhin interessante Beiträge entdecken werden.

      Mit lieben Grüßen
      Ihr Lampenwelt-Team

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