Will man die dunklen und etwas kühleren Stunden des Sommers auch gerne im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon verbringen, benötigt man nicht nur eine geeignete Licht-, sondern nach Möglichkeit auch eine Wärmequelle. Offene Feuer erfüllen nicht nur all diese Anforderungen, sondern tragen außerdem noch zu einer romantischen Atmosphäre bei. Da echte Feuer jedoch recht aufwendig und nicht ganz ungefährlich sind, sind Gartenfeuer, die mit Bioethanol betrieben werden, eine willkommene Alternative.

Gartenfeuer – kein Ruß, keine Asche, gleichmäßige Flamme

Gartenfeuer – ob als Feuerschalen, Feuerkörbe oder Gartenfackeln – bieten in ihren verschiedenen Variationen und Größen für jeden Garten oder Balkon eine stimmungsvolle Licht- und Wärmequelle für kühle Sommerabende. Meist aus Edelstahl oder anderen nicht rostenden Materialien, wie Stein oder Keramik, überstehen Gartenfeuer auch bei längerer Lagerung im Freien jede Witterung. Die Brennzeit der unterschiedlichen Ethanol-Feuerquellen variiert je nach Größe der Brennkammer; maximal vier Stunden lang brennt ein solches Gartenfeuer. Zwei Vorteile der mit Bioethanol betriebenen Gartenfeuer sind zum einen die gleichmäßige, nicht rußende Flamme und zum anderen die Mobilität der Feuerstelle. Auch die etwas kleineren Gartenfackeln können mittels eines Erdspießes oder Standfußes überall im Garten und auf der Terrasse aufgestellt werden. Auf diese Weise kann man sowohl eine fetzige Gartenparty als auch einen romantischen Abend zu zweit unter dem Sternenhimmel mit stimmungsvoller Beleuchtung untermalen.

Schwedenfeuer – ursprünglich natürlich

Eine mit Holz befeuerte Alternative zu den Ethanol-Gartenfeuern ist das Schwedenfeuer. Sie brennen wie große Fackeln und verbreiten Wärme, Licht und Lagerfeuerromantik. Schwedenfeuer werden aus Teilen eines Baumstammes hergestellt und brennen je nach Größe bis zu fünf Stunden. Brenndauer und Größe der Flamme hängen außerdem von der Holzart, der Art und Weise, wie man den Baumstamm in der Mitte einschneidet, und davon, ob man für ein Lüftungsloch an der Seite sorgt, ab. Die stimmungsvolle Lagerfeuer-Alternative, die ursprünglich aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges stammt, als Soldaten damit ihre Lager gewärmt und beleuchtet haben, gibt es heutzutage auch in einer Variante aus Stahl. Diese Feuersäulen haben den Vorteil, dass sie immer wieder verwendet werden können. Außerdem ist die Anwendung weitaus sauberer, das Holz verbrennt fast vollständig und es fällt nur wenig Asche an.

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