LED260Stetig steigende Strompreise und ein wachsendes Umweltbewusstsein veranlassen den Verbraucher zu einem sparsameren Umgang mit der uns zur Verfügung stehenden Energie. Strom ist nicht nur teuer für den Verbraucher, sondern schadet bei seiner Produktion auch der Umwelt (gesteigerter CO2-Ausstoß). Deshalb ist ein Umdenken beim täglichen Stromverbrauch im eigenen Haushalt angebracht – zugunsten der Umwelt und des eigenen Geldbeutels.

Haushaltsgeräte mit Energieeffizienzklasse A

Der durchschnittliche jährliche Pro-Kopf-Stromverbrauch beträgt in Deutschland 1.600 kWh, wobei ein Großteil auf das Kühlen und Gefrieren von Lebensmitteln fällt, ein weiterer Anteil auf die Verwendung von Unterhaltungselektronik, gefolgt von der Beleuchtung. Der jährliche Stromverbrauch lässt sich bei Haushaltsgeräten von vornherein dadurch niedrig halten, dass man bei der Anschaffung auf die Auszeichnung der Geräte mit der Energieeffizienzklasse A (bei Kühlgeräten noch unterteilt in A+, A++ und A+++) achtet. Den Stromverbrauch der Haushaltsgeräte kann man dann auch noch dadurch drosseln, dass man z.B. beim Kochen wärmeisolierte Töpfe verwendet (immer mit Deckel, damit nicht so viel Energie entweichen kann), beim Waschen maximal mit 60 Grad wäscht und wenn möglich auf den Wäschetrockner verzichtet (spart 300 kWh pro Jahr). Weitere „Stromfresser“ sind Geräte, die im Stand-by-Betrieb laufen und deshalb, auch wenn sie nicht an sind und nicht gebraucht werden, permanent Strom verbrauchen. Stecker ziehen für weniger Stromverbrauch – heißt die Devise bei solchen Geräten.

Richtig lüften und sparsame Leuchtmittel verwenden

Um Energie beim Heizen zu sparen, sollte man bei kalten Außentemperaturen nicht den ganzen Tag das Fenster auf Kipp stehen lassen, sondern etwa alle zwei Stunden für einige Minuten stoßlüften. Auf diese Weise kühlen die Wände nicht so stark aus und der Raum ist nachher wieder schneller warm.

Die Beleuchtung ist ein weiterer Posten, der sich auf der Stromrechnung niederschlägt. Hier kann man mit dem Einsatz energieeffizienter Leuchtmittel bares Geld sparen. Wer keine Energiesparlampen mag, kann sich mittlerweile auch in allen Bereichen mit LED-Lampen ausstatten, die nochmals stromsparender sind als Energiesparlampen. Die höheren Anschaffungskosten von LEDs amortisieren sich auch aufgrund der viel längeren Lebensdauer schnell.

2 Responses

  1. Ralf

    Ich bin auch ein großer Fan von LED Lampen. Ich habe in den letzten Wochen kontinuierlich alle Glühlampen durch LED Lampen ersetzt und bin froh, diesen Schritt gemacht zu haben. Die LED Lampen sind im Gegensatz zu früher wirklich bezahlbar geworden und so konnte ich endlich die stromintensiven Glühlampen tauschen. Auch einige der anderen Tipps setze ich zu Hause schon um. So nutze ich so wenig wie möglich den Trockner und gerade im Sommer lasse ich die Wäsche nur noch draußen trocknen.

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    • antje.leimert

      Vielen Dank für deinen Kommentar, Ralf! Der Umstieg auf LED-Lampen ist auf jeden Fall ein guter Schritt; deine anderen Maßnahmen zum Stromsparen sind auch sehr vorbildlich 🙂 ! Wir hoffen, dass noch viele diesem Beispiel folgen. Jeder kann etwas Bewirken – für seinen eigenen Geldbeutel und die Umwelt! Viele Grüße von deinem Lampenwelt-Team

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