Licht zum Lernen260Im Zusammenhang mit dem heutigen Schulalltag fallen häufiger Stichworte wie Leistungsabfall, Unkonzentriertheit oder Hyperaktivität. Mit Licht beziehungsweise einer geeigneten Beleuchtung kann man dazu beitragen, für Schüler eine motivierende Lernatmosphäre zu schaffen. Doch inwiefern kann Licht zu Lernerfolgen führen?

Dynamisch angepasste Lichtverhältnisse im Klassenraum

Zunächst einmal ist die Beleuchtung überhaupt erst eine wichtige Voraussetzung, um Informationen erkennen zu können. Doch Licht muss neben der Helligkeit auch noch unter weiteren Aspekten betrachtet werden, denn es trägt auch zum Wohlbefinden eines Menschen bei. Farbiges Licht soll das Lernen positiv beeinflussen können.Verschiedene Studien belegen, dass die Lernleistung von Kindern durch dynamisches farbiges Licht positiv beeinflusst wird. Lehrer stellten fest, dass in Klassenräumen mit blauem Licht, die Konzentration stieg und dafür die Unruhe und die Häufigkeit von Fehlern sank. Dort wo gelernt und gelehrt wird, werden hohe Ansprüche an die Lichtplanung gestellt. Egal ob in Hör-, oder Lesesälen, in Labors oder Werkstätten – die Beleuchtung muss den Lichtbedürfnissen der unterschiedlichen Nutzer und ihren Tätigkeiten angepasst werden.

Gute Lichtbedingungen für die Wissensaufnahme

Auch die unterschiedlichen Lernsituationen sollten dabei keinesfalls ignoriert werden: morgens, zu Beginn des Unterrichts, liefert ein Beleuchtungsniveau, was dem des natürlichen Tageslichts sehr nahe kommt, die entsprechende Energie. Kreativer Arbeit kommt orangefarbenes Licht zugute. Eine geeignete Beleuchtung ist demnach wichtig, für die Aneignung von Wissen. Unzureichendes beziehungsweise ungeeignetes Licht belastet die Augen und kann sich negativ auf den Lernprozess auswirken. Die Folge davon sind Konzentrationsstörungen, Motivationslosigkeit und möglicherweise Beschwerden, wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen.

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