Billard_Tisch_3Billard ist ein beliebter Sport – nicht nur in Lokalitäten wie Bars & Pubs. Auch im Heimbereich werden Billardtische aufgestellt, um dem Hobby nachzukommen und in geselliger Runde mit Freunden eine Partie zu spielen. Doch beim Billard kommt es ganz entscheidend auf die genaue Wahrnehmung von Kugellagen, Entfernungen und Winkeln an. Dazu bedarf es einer umfassenden Beleuchtung, welche ein möglichst schattenfreies und kontrastreiches Spiel erst möglich macht.

(links: perfekt ausgeleuchteter Billardtisch)

Hängelampen zur Beleuchtung des Billardtisches

Billard_LeuchteDer Klassiker unter den Beleuchtungsmöglichkeiten des Billardtisches sind Hängelampen. Diese sind in einem besonders geschmackvollen, gediegenen Design für Bars und andere Lokalitäten gestaltet und kombinieren klassische Elemente wie Messinggestelle mit teilweise lichtdurchlässigen Schirmen in grün, so dass eine direkte Verbindung zur Beschaffenheit der Spielfläche geschaffen wird (rechts: typische Billardleuchte zur Anbringung parallel zur Tischlängsseite). Zu beachten ist, dass die Hängelampen einen großzügigen Abstand zur Tischoberkante besitzen müssen – sonst ist ein Dagegenschlagen mit dem Queue und ein anschließender Bruch von Lampenschirm oder Lampe ein Risiko. Mindestens 80 cm, besser aber 90 cm Abstand sollten zwischen Tischoberkante und Leuchtenunterkante bestehen. Zusätzlich kann auf bruchfeste Leuchtmittel zurückgegriffen werden; Lampenschirme aus Kunststoff sind zudem wesentlich weniger anfällig für Schläge. Es wird auffallen, dass die Beleuchtung eines Billardtisches nicht mit einer einzigen Leuchte respektive Lichtquelle erreicht werden kann. Mehrere Leuchten nebeneinander oder mehrere Lichtquellen an einem einzigen Gestell sind die Lösung – sonst entstehen starke Schlagschatten, die das Spiel erschweren und unkomfortabel machen. Mehrere Leuchten greifen mit ihren Lichtkegeln ineinander und verhindern somit starke Schattenbildungen.

Der psychologische Effekt einer guten Beleuchtung des Billardtisches

Billard_Teaser_Groß_2Der psychologische Effekt einer guten Billardtisch-Beleuchtung (links: richtig beleuchtete Kugeln ohne Schlagschatten) geht einher mit der richtigen Positionierung der Leuchten über dem Tisch. Zwar muss ein Sicherheitsabstand zwischen Leuchtenunterkante und Tischoberkante eingehalten werden, doch darf dieser nicht verhindern, dass der Lichtkegel beziehungsweise die Lichtkegel der einzelnen Leuchten richtig fallen. Richtig fallen tun diese, wenn die Lichtkegel für die größte Helligkeit in der Spielfeldmitte sorgen, während die Ecken dennoch perfekt ausgeleuchtet sind. Jedoch dürfen die Lichtkegel kaum über die Ecken und Kanten hinausragen. Insgesamt sollte die Spielfläche die hellste Stelle im Raum sein – die Hintergrundbeleuchtung sollte geringer ausfallen. Dadurch erst entsteht der psychologische Effekt: Durch die Lichtkonzentration tritt eine Wahrnehmungskonzentration auf die Spielfläche auf. Diese sorgt bei den Spielern für maximale Konzentration auf das Spiel; die Zuschauer, was vor allem in einer gut gefüllten Bar von Bedeutung ist, treten aufgrund des Wahrnehmungseffektes für die Spieler in den Hintergrund. Ein ähnlicher Effekt tritt zum Beispiel am Esstisch auf: Die Konzentration soll auf den angerichteten Speisen liegen, während eine etwaig im Hintergrund befindliche unaufgeräumte Küchenzeile ausgeblendet wird. Hier erkennt man klar und deutlich, dass Licht eben mehr kann, als einfach nur hell sein.

 

Schreibe uns einen Kommentar:

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.