Guten Morgen! – Aufwachen mit Licht und Lichtweckern

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Vor der Zeit, als es Wecker gab und feste Zeiten und Arbeitszeiten unabhängig der Jahreszeiten eingeführt wurden, spielte die Sonne – bzw. deren Licht – beim Aufwachen und Schlafengehen die entscheidende Rolle. Der erste Hahnenschrei war das Rasseln des Weckers, doch im Gegensatz zu Letzterem krähte der Hahn dann, wenn die Sonne aufging – und die geht je nach Jahreszeit zu einem anderen Zeitpunkt auf. Man richtete sich folglich nach dem Sonnenrhythmus – heute ist dies anders und Menschen wachen durch den schrillen Ton des Weckers auch in der Dunkelheit auf – und arbeiten bis spät in die Nacht hinein.

Aufwachen mit Licht ist ein biologischer Prozess

Es ist aber erwiesen, dass ein Aufwachen mit Licht biologisch eher unseren Wurzeln entspricht. Strahlt Licht auf den Schlafenden, so produziert der Körper Hormone, die den natürlichen Aufwachprozess bewirken. Auf diese Weise wird der Körper auf das Erwachen vorbereitet und nicht durch den Ton aus dem Tiefschlaf gerissen. Das Aufwachen funktioniert auf diese Weise leichter und man fühlt sich erholter. Das Gegenteil ist bei lauten Weckern der Fall: Durch den plötzlichen Zwang aufzuwachen entsteht ein Hormonungleichgewicht zwischen dem Schlafhormon Melatonin und dem Glücks- oder Aufwachhormon Serotonin.

Ein imitierter Sonnenaufgang mit Lichtweckern

Lichtwecker dagegen bewirken ein „natürliches“ Aufwachen. Sie vereinfachen vor allem in den dunklen Jahreszeiten die Prozedur des Erwachens. Denn im Winter gibt es kein Licht, welches das Aufwachen begleitet, und ein sich langsam einschaltendes Licht kann auf diese Weise für Abhilfe sorgen. Der Lichtwecker imitiert durch das langsame Erhöhen des Luxwertes seines Leuchtmittels und somit eine langsam ansteigende Helligkeit im Raum einen Sonnenaufgang. Mit einem Lichtwecker wird folglich der Körper ausgetrickst – und ein gesünderer Schlaf- und Wachwechsel ermöglicht.

(Foto ohne Schriftzug, Leuchte und Logo: flickr – Randen PetersonCreative Commons)

 

2 Responses

  1. Yvonne Nolting

    Es ist aber erwiesen, dass ein Aufwachen mit Licht biologisch eher unseren Wurzeln entspricht. Strahlt Licht auf den Schlafenden, so produziert der Körper Hormone, die den natürlichen Aufwachprozess bewirken. Auf diese Weise wird der Körper auf das Erwachen vorbereitet und nicht durch den Ton aus dem Tiefschlaf gerissen. Das Aufwachen funktioniert auf diese Weise leichter und man fühlt sich erholter. Das Gegenteil ist bei lauten Weckern der Fall: Durch den plötzlichen Zwang aufzuwachen entsteht ein Hormonungleichgewicht zwischen dem Schlafhormon Melatonin und dem Glücks- oder Aufwachhormon Serotonin.

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    • antje.leimert

      Hallo Yvonne! Ja, genau :) ! Schön, dass du zu uns gefunden hast. Wir hoffen, wir können dir hier einige Neuheiten, Infos und guten Rat bieten und freuen uns, wenn du auch weiterhin aktiv mitdiskutierst und kommentierst. Denn die Meinung unserer Leser ist uns ganz besonders wichtig!

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