Laut Trinkwasserverordnung muss Trinkwasser derart beschaffen sein, dass durch seinen Verzehr oder Gebrauch eine Schädigung der menschlichen Gesundheit – insbesondere durch Krankheitserreger – nicht zu befürchten ist. Da Wasser ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Ernährung ist und ebenfalls zur Herstellung und Verpackung von Lebensmitteln benötigt wird, sollte es frei von Bakterien sein. Zur Verbesserung der Trinkwasserqualität kann die Behandlung mit UV-Licht beitragen.

UV-Licht kann helfen, die Trinkwasserqualität zu verbessern

Um die hohen Anforderungen an die Trinkwasserqualität zu erfüllen, wird jeder Tropfen bei seiner Förderung desinfiziert. Zum Einsatz kommen dabei so genannte UV-Desinfektionsanlagen. Derartige Geräte bestehen aus einem Edelstahlrohr, in dem das Wasser mit UV-Licht bestrahlt wird. Durch dieses Verfahren werden alle Viren und Bakterien zuverlässig entfernt. Die Reinigung des Wassers mit Licht ermöglicht es, auf Chemikalien zu verzichten. Somit handelt es sich um einen sehr umweltfreundlichen und effektiven Vorgang. Ein weiterer Vorteil einer derartigen Trinkwasseraufbereitung ist, dass das Wasser weder in seinem Geruch, noch in seinem Geschmack verändert wird.

Wie funktioniert eine UV-Desinfektionsanlage?

Vereinfacht gesagt fließt das noch verunreinigte Wasser durch ein Edelstahlrohr und wird darin mit ultraviolettem Licht bestrahlt. Das sehr energiereiche, kurzwellige Licht von etwa 30 UV-Lampen pro Desinfektionsanlage bewirkt die Zerstörung der Erbinformation (DNS) der Keime. Sie können nicht mehr weiterwachsen und sterben ab. UV-Licht kann nicht nur zur Trinkwasseraufbereitung eingesetzt werden, sondern auch zur Reinigung von Industrieabwässern. Zur Anwendung kommt es beispielsweise auch in Schwimmbädern oder Krankenhäusern.

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