Erst summen sie und schwirren um ihr Opfer umher, um im passenden Moment schließlich zuzustechen. Stechmücken sind wahre Quälgeister. Darum ist man vor allem im Sommer darauf bedacht, die Fenster und Türen seines Hauses oder seiner Wohnung möglichst geschlossen zu halten. Außerdem vermutet man häufig, dass Licht die Mücken anzieht und schaltet daher die Beleuchtung aus. Doch sind die eingeschalteten Leuchten wirklich für Mückenstiche verantwortlich?

Beleuchtung schuld an Mückenstichen?

Weit verbreitet ist die Annahme, dass Mücken vom Licht angezogen werden. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen über das Verhalten von Mücken haben jedoch gezeigt, dass die Blutsauger vom Geruch des Menschen angelockt werden und nicht vom Licht. Der Geruch der menschlichen Haut ist für Mücken sozusagen ein Lockstoff, der ihnen signalisiert, dass es in dem Bereich, in dem sie den Duft wahrnehmen, Nahrung für sie gibt. Naschkatzen sind bei Mücken wohl besonders beliebt. Menschen, die gerne Süßigkeiten essen, sind daher häufigere Mücken-Opfer. Im Grunde bestimmt aber die Zusammensetzung des Blutes den Geruch der Haut. Bevorzugt die Mücke gerade diesen Duft, so ist man leichte Beute. Andere werden wiederum verschont.

Insektenvertreibende Nachtlichter

Somit ist die Beleuchtung also nicht schuld an Mückenstichen. Gewissermaßen kann Beleuchtung sogar helfen, die surrenden Plagen zu vertreiben. Es gibt spezielle Nachtlichter, die Insekten helfen zu vertreiben. Diese Nachtlichter verfügen über einen Hochfrequenz-Insektenvertreiber und werden einfach in die Steckdose gesteckt. Derartige Nachtlichter sind quasi eine Kombination aus Lichtquelle und Insektenvertreiber. Mit einem insektenvertreibenden Nachtlicht schlägt man also gleich mehrere Fliegen beziehungsweise Mücken mit einer Klappe – und das ganz ohne den Einsatz von Insektensprays.

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