Nach einem langen Winter, in dem sie sich oft rar gemacht hat, sehnen wir sie herbei: die Sonne. Unverzichtbar für das Leben auf der Erde, birgt sie jedoch auch Gefahren: Kreislaufprobleme durch hohe Ozonwerte, vorzeitige Hautalterung, Sonnenbrand, Hautkrebs. Dem gilt es, durch einen optimalen Sonnenschutz vorzubeugen.

Sonnenlicht – Balsam für Körper und Seele

Der menschliche Körper braucht das Sonnenlicht zur Bildung des lebenswichtigen Vitamins D. Sonnenlicht schenkt den Menschen Lebensfreude, kurbelt den Kreislauf an und gibt so Kraft für vielerlei Aktivitäten. Aber die UV-Strahlung der Sonne hat nicht nur Vorteile, sondern kann – im Übermaß genossen – den menschlichen Organismus auch erheblich schädigen.

Die beste Vorsorge: effektiver Sonnenschutz

In Australien, wo adäquater Sonnenschutz aufgrund der besonderen klimatischen Bedingungen schon viel länger ein Thema als in Europa ist, gibt es ein Sprichwort, das einen wichtigen Aspekt des Sonnenschutzes beinhaltet: „From eleven until three rest under a tree“ – dt.: „Von elf bis drei (Uhr) raste unter einem Baum!“ Es gilt also, in den Mittagsstunden mit hoher UV-Strahlung die direkte Sonneneinstrahlung zu meiden und sich im Schatten aufzuhalten.

Kinder sollten besonders gut vor der UV-Strahlung geschützt werden. Gleichwohl sind es gerade die Kinder, für deren Wachstum der häufige Aufenthalt an der Sonne wichtig ist. Für Kinder sowie Erwachsene gilt deshalb:

  • In den frühen Morgen- und den späten Nachmittagsstunden im Freien aufhalten, wenn die Sonneneinstrahlung und die Ozonbelastung nicht so groß sind.
  • Zur Mittagszeit den Schatten aufsuchen oder ins Haus gehen, denn auch im Schatten beträgt die UV-Strahlung noch 40 Prozent.
  • Stets eine Kopfbedeckung aufsetzen, damit die Kopfhaut geschützt wird sowie Kopfschmerzen verhindert werden.
  • Nicht zu viel Haut zeigen und eine Sonnenbrille mit ausreichendem UV-Schutz tragen.
  • Immer eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden.

Die richtige Hautkrebsvorsorge

Wer glaubt, mit der Verwendung einer Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor dem Hautkrebs ein Schnippchen zu schlagen, der irrt: Sonnenschutzprodukte (wiederholt dick aufgetragen) schützen lediglich vor dem Verbrennen der Haut durch zu hohe kurzwellige UV-B-Strahlung, beugen aber nicht der Entstehung von Hautkrebs vor. Hautkrebserkrankungen, insbesondere der durch langwellige UV-A-Strahlen hervorgerufene „helle Hautkrebs“, nehmen auch in Europa stark zu. UV-A-Strahlen verursachen im Gegensatz zu UV-B-Strahlen keinen Sonnenbrand, schädigen aber die tieferen Hautschichten, was auf längere Sicht zur Bildung von Hautkrebs gerade an den exponierten Stellen des Körpers (Gesicht, Kopf und Händen) führen kann.

Zur Vorbeugung von Hautkrebs bedarf es also eines verantwortlichen Umgangs sowohl mit dem natürlichen als auch mit dem künstlichen Sonnenlicht (Solarien).

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