Astronomie_Teaser_GroßLange bevor der Mensch seine unmittelbare Umwelt mit Physik und Chemie erforschte, blickte er hinauf zu den Sternen. Aus einer Welt, die die Menschen den Göttern zuschrieben, wurde eine der ältesten Wissenschaften: die Astronomie, die Beobachtung der Himmelskörper. Nicht zu verwechseln ist diese naturwissenschaftliche Beobachtung mit der Astrologie. Die Astrologie nämlich beschäftigt sich mit den Zusammenhängen von Sternenbildern und Menschenschicksalen – was ebenfalls ein spannendes Thema sein kann.

Die praktischen Ursprünge der Astronomie: Licht und Lebensrhythmus

Der menschliche, aber auch tierische und pflanzliche Lebensrhythmus richtet sich nach dem Verlauf der Sonne aus. Dieser Himmelskörper – im Übrigen ein Stern – bestimmt über Tag und Nacht und ist für die meisten Organismen schlichtweg überlebenswichtig. Landwirtschaftliche Prozesse, die Grundlage sesshaften Lebens, richteten sich nach der richtigen Beobachtung der Himmelskörper aus. Die Wissenschaft der Astronomie wurde somit zur Grundlage menschlichen Lebens. Auch auf See war eine Orientierung ohne die Beobachtung des Himmels schlichtweg nicht möglich, was den Wert dieser Wissenschaft ins Unermessliche steigerte, da man auch beispielsweise Tierverhalten und somit Jagdmöglichkeiten aus den Himmelskörpern ableitete.

Astronomische Hilfsmittel für die Beobachtung der Sterne

Messscheiben für die Beobachtung von Sternenkonstellationen wie vor 10.000 Jahren werden heute durch das Teleskop stark erweitert, welches weit in unseren Weltraum blicken und ihn somit erforschen lässt. Das modernste dieser Teleskope ist das im Weltraum selbst stationierte Hubble-Teleskop. Noch heute haben wir die Gesetze unseres eigenen Planeten nicht vollständig verstanden – dennoch blicken wir zu den Sternen wie vor Hundertausenden von Jahren und widmen ihnen unseren ganzen Eifer.

Bild oben: flickr/Sweetie187 als Creative Commons

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