Was bedeutet das eigentlich: „Vollmond“? Fest steht, dass Sonne, Mond und Erde in einer bestimmten Stellung zueinander stehen. Doch in welcher genau? Und sind Vollmonde allesamt gleich?

Vollmond_Teaser_GroßDer Vollmond und seine Helligkeit

Alle 29 oder 30 Tage erreicht der Mond seine größtmögliche Helligkeit; man spricht vom Vollmond. Dennoch sind nicht alle Vollmonde gleich hell. Aufgrund der elliptischen Umlaufbahn der Erde um die Sonne sowie des Mondes um die Erde und der somit entstehenden Konstellationen schwanken Vollmonde hinsichtlich ihrer Helligkeit um bis zu rund 20 Prozent. Die absolute Maximalhelligkeit wird bei der geringsten Distanz der Erde zur Sonne (die sogenannte Perihel-Distanz) sowie gleichzeitig bei der geringsten Distanz des Mondes zur Erde (das sogenannte Perigäum) erreicht.

 

Die Konstellation von Sonne, Mond und Erde beim Vollmond

Die Konstellation, die Sonne, Mond und Erde beim Vollmond letztlich zueinander einnehmen, kann man als eine Dreierreihe beschreiben. Die Erde steht in der Mitte, die Sonne auf der einen und der Mond – leicht über oder unter der Ebene der Erdumlaufbahn – auf der gegenüberliegenden Seite. Liegt der Mond übrigens nicht leicht über oder unter der Ebene der Erdumlaufbahn, sondern genau auf einer Höhe, so findet eine in Deutschland zweimal jährlich vorkommende Mondfinsternis statt. Dabei ist der Mond rötlich gefärbt, also keineswegs vollständig dunkel.

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Fotografie des Vollmondes: flickr/Helgi Halldórsson als Creative Commons

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