In Mietshäusern herrschen andere Gesetze als in Eigentumshäusern. Dies gilt auch für die Weihnachtsdekoration. In der Wohnung darf der Mieter seine Kreativität frei entfalten. Diese Freiheit endet jedoch an der Wohnungstür. Adventskränze oder Gestecke dürfen die Tür von außen zwar schmücken, doch (Räucher-)Kerzen oder jegliche Dekorationsgegenstände, die andere Mieter gefährden oder belästigen könnten sind untersagt. Diesen Vorschriften liegen sogar einige Gerichtsurteile zugrunde.

Der Weihnachtsschmuck im Treppenhaus hat Grenzen

Zur weihnachtlichen Gestaltung des Treppenhauses sollten sich die Mietparteien untereinander abstimmen, so dass sich niemand von der Weihnachtsdekoration gestört fühlt. So gilt ein adventlicher Kranz an der Wohnungstür in der Regel als zumutbar – auch wenn er vielleicht nicht jedermanns Geschmack treffen sollte. Bei singenden Weihnachtsmännern endet allerdings die gestalterische Freiheit beziehungsweise der Spaß. Die Geräuschkulisse könnte andere Mieter stören und daher zu Beschwerden führen. Genauso wie Duftkerzen, die nicht nur ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen, sondern für manchen auch nicht duften, sondern unangenehm riechen könnten.

Weihnachtsbeleuchtung auf Balkon und Terrasse

Den Balkon oder die Terrasse können Mieter grundsätzlich nach Lust und Laune dekorieren – es sei denn dies wird im Mietvertrag ausdrücklich untersagt und der Mieter hat diesem Verbot mit seiner Unterschrift zugestimmt. Abwägen muss man auch, wie lange man die Weihnachtsbeleuchtung in der Nacht leuchten lässt. Blinkende Lichterketten, die direkt in das Schlafzimmer der Nachbarn leuchten, könnten deren nächtliche Ruhe erheblich stören und mit Recht für Unmut sorgen. In derartigen Fällen können Zeitschaltuhren helfen. Somit schaltet sich die Weihnachtsbeleuchtung zur Nachtruhe nach 22 Uhr automatisch und komfortabel ab.

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