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Noch bis zum 31. Mai 2013 präsentiert das Museum für Energiegeschichten(n) in der Humboldtstraße 32 in Hannover die Geschichte des künstlichen Lichts. „Licht an! Wie das Licht elektrisch wurde“ nennt sich die Ausstellung, welche mit über einhundert Originalexponaten eine wahre Fundgrube für den Licht-, Technik- und Geschichtsbegeisterten bietet, denn die künstliche Beleuchtung kann auf eine dreihundertjährige Geschichte zurückblicken. Diese erzählt von findigen Menschen, welche neue physikalische Erkenntnisse in Lampenformen umsetzten, und freilich von eben jenen Erfindungen.

 

 

 

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Doch die Ausstellung des Museums für Energiegeschichte(n) begnügt sich nicht damit, den „engen“ Zeitrahmen von dreihundert Jahren zu setzen. Am chronologischen Anfang von „Licht an!“ steht eine byzantinische Öllampe aus Ton, welche aus dem 6. bis 8. Jahrhundert stammt. Vom Tierfett bis zum Petroleum weiß die Ausstellung hinsichtlich der Öllampen zu erzählen, deren Höhepunkt die Lampe des Chemikers und Physikers Francois Argand aus dem 18. Jahrhundert darstellt.

 

 

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Ab hier darf man dann auch den eigentlichen dreihundertjährigen Rahmen der künstlichen Beleuchtung ansetzen, denn das Licht wurde schließlich elektrisch. „Licht an!“ erzählt von Carl Auer von Welsbach, der das Gaslicht mit Baumwollstrümpfen revolutionierte, und von der elektrischen Bogenlampe, welche 1889 den Bahnhofsvorplatz in Hannover beleuchteten. Klar, dass auch jene Erfindung im Mittelpunkt der Ausstellung steht, die die künstliche Beleuchtung unzählige Jahrzehnte bestimmt hat: Thomas Alva Edisons Glühlampe, die nach und nach von anderen Leuchtmittellösungen abgelöst wird. Auch die aktuelle Speerspitze der Lichttechnik findet ihren Platz im Museum für Energiegeschichte(n): die lichtemittierende Diode, kurz: LED.

Die Ausstellung ist weiter angereichert mit diversem technischen Zubehör wie Lichtschaltern, Fassungen oder Sicherungen. Zudem fangen Fotografie und andere bildliche Wiedergabeformen die Atmosphäre der vergangenen Zeiten trefflich ein.

 

 

Für alle Licht-, Technik- und Geschichtsbegeisterten lohnt es sich folglich, dem Museum für Energiegeschichte(n) einen Besuch abzustatten. Vom 21. März 2012 bis zum 31. Mai 2013 stehen die Exponate für jeden zur Sichtung bereit – kostenlos. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag, 9.00 bis 16.00 Uhr (außer an Feiertagen).

Museum für Energiegeschichte(n)
Humboldtstraße 32
30169 Hannover
Website des Ausstellers: http://www.energiegeschichte.de/cps/rde/avacon-museum/hs.xsl/index.htm

 

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung des Museums für Energiegeschichte(n), Hannover.

 

Abbildungsquellen:
Oben links – Diffential-Bogenlampe, MfE
Mitte rechts – Byzantinische Öllampe, 6. bis 8. Jahrhundert, MfG
Unten links – Licht an Titelmotiv, Edison-Lampe mit Kohlefaden aus Papier,  Illustrierte Zeitung 1880

 

Lampenwelt.de berichtet über neue Ausstellungen zum Thema Licht, denn Licht ist unsere Leidenschaft.

 

 

Eine Antwort

  1. kult heinz otto

    Ich bitte um einen Kontakt zur Abt, Öl- Fettlampen
    Meine Sammlung zusammengetragen in vielen w.w Reisen- Kontakte zu Reedereien
    Museen und Privatreisende usw. umfasst zur Zeit ca. 180 Exponate.
    ( 52 Jahre Sammlungszeit )
    Mit freundlichen
    Heinz O. Kult

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