Vielerorts werden geschlagene Weihnachtsbäume  bereits drei bis vier Wochen vor dem Fest angeboten. Dass es dann an den Festtagen um die Frische des Baumes nicht mehr so gut bestellt ist, ist nicht verwunderlich. Mit ein paar Tipps für den Kauf und die Pflege der Bäume ist es möglich, das satte Grün der Nadeln bis Weihnachten und noch darüber hinaus zu erhalten. Grundsätzlich halten getopfte Bäume länger als geschlagene, doch auch die vermeintlich umweltfreundlichere Variante im Topf hält meist nicht das, was sie verspricht. Wer den Weihnachtsbaum nach dem Fest wieder auspflanzen möchte, wird bald feststellen, dass er trotz der vorhandenen Wurzeln nicht überlebt. Grund: Beim Ausstechen werden wichtige Wurzeln durchtrennt, der Ballen ist insgesamt nicht groß genug.

Wahl der Baumart und Pflege

Damit der Weihnachtsbaum bis zum traditionellen Termin am 6. Januar, an dem die meisten Christbäume hierzulande ausrangiert werden, hält, ist zuallererst die Wahl der Baumart wichtig. Fichten, die im Vergleich zu der Nordmanntanne oder der Kiefer am preisgünstigsten sind, nadeln am ehesten. Der Frischetest beim Kauf kann auch eine böse Überraschung verhindern: Den Baum mit dem Stamm auf dem Boden aufschlagen und schauen, ob da bereits Nadeln rieseln. Ist dies der Fall, besser einen anderen auswählen.

Wurde der Weihnachtsbaum schon lange vor den Feiertagen gekauft, sollte man ihn bis zum Tag des Schmückens draußen oder in einem kühlen Raum aufbewahren und am besten in einen Eimer mit Wasser stellen. Vor dem Aufstellen kann man, um die Wasseraufnahme zu verbessern, den Stamm unten noch einmal frisch ansägen und dann am besten in einen Weihnachtsbaumständer mit Wassertank stellen. Eine Garantie für nadelfreie Festtage sind jedoch alle Maßnahmen nicht unbedingt. Wer sich nicht um Nadeln und die Entsorgung des Baums nach dem Fest sorgen möchte, der sollte zu einem künstlichen Exemplar aus dem Sortiment der Weihnachstdeko-Hersteller greifen.

Ein Kommentar

  1. Sanjiyan

    Also bei uns kommt nur ein selbst geschlagener Baum in die Stube. Das ist zwar mit ein bisschen Arbeit verbunden aber meist auch mit Vergnügen, denn zum Beispiel bei unserer Försterei gibt es dazu Glühwein-Umtrunk und fröhliches Beisammen sein 🙂 Ich empfehle daher vor Ort im Forstamt nach zu fragen zu welchen Zeitpunkt solch ein Event statt findet. Meist sind die Bäume auch nicht so teuer wie auf dem Weihnachtsmarkt und man hat einen Eindruck davon wie der Baum in seiner Form ausschaut, was ja nicht immer auf dem Markt der Fall ist. Übrigens riecht die heimische Fichte auch intensiver als die gezüchtete Nordmanntanne!

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