Ein Blick in den klaren Nachthimmel, an dem unzählige große und kleine Sterne leuchten, bringt auch weniger sentimentale und romantische Menschen immer wieder zum Staunen. Wie Tausende Diamanten an einer Zimmerdecke aus schwarzem Samt funkelt eine Anzahl von etwa 2.000 bis 6.000 für uns sichtbaren Sternen Nacht für Nacht um die Wette. Doch aus was bestehen diese „Himmelsdiamanten“ eigentlich und warum leuchten bzw. funkeln sie so beständig am Firmament?

Glühend heiße Gaskugeln

Ein Stern ist – wie die Sonne auch – eine große, heiße Gaskugel, die so weit weg ist, dass wir sie auf der Erde nur als kleinen Lichtpunkt am nächtlichen Himmel wahrnehmen. Die Gaskugeln sind unterschiedlich groß und so heiß, dass in ihrem Inneren eine Kernschmelze stattfindet. Dabei werden ungeheure Mengen Energie frei, die dazu führen, dass die Sterne leuchten.
Doch woher kommt ihr besonderes Funkeln? Sie leuchten uns nicht nur vom Nachthimmel an, sondern scheinen regelrecht zu glitzern. Das Sternenlicht durchquert auf dem Weg zur Erde verschiedene Schichten; der letzte Abschnitt, den es passieren muss, ist die Erdatmosphäre, die aus wabernden Luftschichten besteht. Den verzerrenden Effekt, den Luft unterschiedlicher Temperatur hervorbringt, kann man auch bei einem schrägen Blick über eine heiße Asphaltstraße beobachten. Es bilden sich Schlieren, die Luft scheint zu flimmern. Auch beim Sternenlicht entstehen durch die Bewegungen unterschiedlich warmer Luftmassen in der Erdatmosphäre Lichtablenkungen, die für das Funkeln und die scheinbar schwankende Leuchtkraft der Sterne verantwortlich sind.

Sternenhimmel im Haus

Um einen glitzernden Sternenhimmel auch in wolkigen Nächten genießen zu können, kann man sich mithilfe entsprechender Leuchten oder Lichtfasersets einen „Sternenhimmel“ auch ins Haus holen. Auf Kinder wirkt der Blick in einen solchen Himmel beruhigend, und auch Erwachsene entspannen in der Badewanne gerne im Schein der Sternenimitation.

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