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Sie naht, die Nacht des Gruselns und des Grauens: Halloween. Jedes Jahr in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November sind die Häuser mit gruseligen Accessoires wie Skeletten und allerlei Kleintier geschmückt und Kinder und Erwachsene verkleiden sich als Schreckgestalten.

Und natürlich darf an nahezu keiner Haustür einer oder mehrere der legendären, fratzenversehenen Kürbisköpfe fehlen. Legendär sind die Kürbisköpfe tatsächlich, da sie auf einer alten Legende beruhen, doch zuvor gilt es zu erforschen, woher der Kürbis und das Halloweenfest überhaupt kommen.

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Woher stammen die Kürbisse?

Die traditionsmäßig zu Halloween ausgestellten Kürbisse stammen aus Mittel- und Südamerika. Als Christoph Kolumbus im 15. Jahrhundert Amerika entdeckte, brachte er den dort wachsenden Kürbis, beziehungsweise dessen Samen, nach Europa.

 

Woher stammt das Halloween-Fest?

Das Fest selbst entstand ebenfalls in Europa, hatte allerdings zunächst nichts mit dem (damals nicht bekannten) Kürbis zu tun. Halloween entstand nämlich schon zur Zeit der Kelten. Ihr Totenfest, das Samhain, war ein Fest zur Verabschiedung des Sommers und somit – nach keltischem Kalender – das Jahresende. Da mit dem Ende in der Kultur ebenfalls der Tod verbunden wurde, trafen Leben und Tod am Samhain-Fest aufeinander.

Später entstanden auch schaurige Kostüme: Menschen verkleideten sich als Tote, um den Tod überlisten zu können, da dieser denken würde, die verkleideten Menschen wären bereits tot.

Dieses Gedankengut fand nun seinen Weg nach Amerika, wo sich das Fest zu jener Großaktion entwickelte, als die man Halloween heute kennt. Der Name stammt im Übrigen von der englischen Bezeichnung für Allerheiligen: „All Hallows Evening“. Die Abkürzung: Halloween.

Wie fanden Kürbis und Halloween zusammen?

Ausgehöhlte Kürbisse, in denen Lichter glühen, nennt man Jack-O-Laternen. „Jack-O-Lantern“ war der Legende nach ein Schurke, der mehrmals den Teufel überlistete, um seine böse Seele vor dem Zugriff durch den Teufel zu schützen. Es endete damit, dass der Mann weder im Himmel, noch in der Hölle seinen Platz fand und ziellos mit einem glühenden Kohlestück in einer ausgehöhlten Rübe umherlief.

Die Kürbisse erinnern wohl an diese Legende, beziehungsweise die leuchtende Rübe, und ihre Aufgabe ist es, böse Geister fernzuhalten.

 

 

 

Der Kürbis als Dekoration und Delikatesse

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Wer sich selbst einen Kürbis basteln will, der kann dies ganz leicht tun. Dazu muss man zunächst den Kürbis aushöhlen, was geschieht, indem man den Deckel des Kürbisses entfernt und das Fruchtfleisch herausnimmt. Danach schneidet man die Gesichter in die Schale und kann das Werk etwa eine Woche lang idealerweise im Außenbereich aufstellen, bevor der natürliche Verfall einsetzt.

Das Fruchtfleisch allerdings sollte man nicht wegwerfen, sondern zu einer leckeren Speise verarbeiten, zum Beispiel zur Kürbiscremesuppe mit gerösteten Kürbiskernen und Kürbiskernöl. Denn Kürbisse sind ausgesprochen gesund, enthalten viele Vitamine, stärken das Immunsystem und helfen gegen verschiedene Leiden. Unter den etwa 800 bekannten Arten gibt es einige Speisekürbisse wie zum Beispiel den orangenen Hokkaido-Kürbis, welche sich besonders zum Zubereiten eignen.

So wird Halloween zu einem schaurigen – und gesunden – Fest!

Und hier geht es direkt zu unserer Halloween-Kollektion 2013: Klicke hier!

(Foto links: flickr – liz west unter Creative Commons)
(Foto rechts: flickr – Tim Fields unter Creative Commons)

 

5 Responses

  1. Jan

    Hallo, Antje, wir werden kurz vor Halloween viele Infos auf Facebook teilen und diesen Artikel auch erwähnen. 🙂 Unser Projekt gibt es hier zu sehen: www.facebook.com/cuerbis.delicti

    Antworten
    • antje.leimert

      Das ist ja Klasse, Jan! Da freuen wir uns und werden das Ergebnis eures Projektes gerne ebenso vorstellen. Gibst du uns kurz Bescheid, wenn es soweit ist? Wir werden natürlich trotzdem immer mal wieder reinschauen 😀 ! Übrigens: Schon nächste Woche starten wir mit einer neuen Halloween-Leuchten-Kollektion! Ich sage dir, das wird spannend und schaurig-schön 🙂 ! Noch viel Spaß bei Lampenwelt.de, Jan!

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  2. Jan

    Das ist ja ein toller Zufall! Vielen Dank für die Infos, wieder was gelernt. Ich hoffe, ich darf von meiner Facebookseite auf diesen Artikel verlinken, er ergänzt unser lustiges Fotoprojekt perfekt! 🙂

    Antworten
    • antje.leimert

      Lieber Jan, vielen Dank für deinen Kommentar! Wir würden uns sehr freuen, wenn du auf unseren Artikel verlinkst. Schreib uns doch noch einmal die URL deiner Facebookseite, denn wir würden uns das Fotoprojekt sehr gerne einmal ansehen 🙂 !

      Antworten

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