Kronleuchter_260_260Mit dem Kronleuchter verbindet man heute adligen Glanz und die opulente Ausstattung von Villen und Palästen. Dies nicht ohne Grund, waren es doch die Adelshäuser, die dieses Raumelement zu einem herrschaftlichen Symbol machten. Doch die Geschichte dieses eindrucksvollen Elements, welches sich heute gleichermaßen in Wohnräumen und Palästen wiederfindet, reicht bis in die Antike hinein.

Eine kurze Geschichte des Kronleuchters

Geburtsstätte des Kronleuchters war die Toskana – im 5. Jahrhundert vor Christus. Hier entstanden hängende Becken, an dessen Rand sich Öllampen befanden. 1.000 Jahre später war aus dem Becken ein Reifen geworden, der mit Ketten an der Decke befestigt wurde. Man kennt sie heute unter dem Namen „Koptische Ampelkrone“. Diese zeigte bereits ein namensgebendes Element: Kerzenarme „bekrönten“ den Reifen und ähnelten den Zacken einer Krone.

Kronleuchter_260_260_IIDas Mittelalter nahm sich sodann dem Kronleuchter auf zweierlei Weisen an: als an die Ampelkronen angelehnte, repräsentative Reifenkrone und als günstig produzierbare Beleuchtungsmethode mit zwei kreuzförmig übereinander genagelten Holzbrettern, die an einem zentralen Schaft befestigt waren. Ein Beispiel für den mittelalterlichen Kronleuchter ist der im 12. Jahrhundert entstandene kupferne Barbarossaleuchter im Aachener Dom mit einem Durchmesser von über 4 Metern.

Die Entwicklung des funkelnden Kristallkronleuchters

Eine der opulentesten Formen des Lüsters entwickelte sich im am Ende des 16. Jahrhunderts im Auftrag der italienischen Aristokratie. Die nämlich förderten die Entwicklung der Kristallkronleuchter. Es war die Zeit der Cristallari, der Kristallschleifer aus Italien, die Bergkristall verarbeiteten. Markenzeichen des Kristallkronleuchters ist die erstaunliche Lichtbrechung, die ein berauschendes Funkeln erzeugt. Ludwig XIV. förderte im 17. Jahrhundert den Kronleuchter in Frankreich.

Eine wahre Freude war da, dass in Böhmen Anfang des 18. Jahrhunderts die Herstellung des günstigen, gut schleifbaren Kreideglases entdeckt wurde. Es ersetzte den teuren Bergkristall und machte die monumentale Kristallausstattung zu einem erschwinglichen Gut.

Der Kronleuchter heute und in den Teilen der Welt

Heute ist der Kronleuchter ein beliebtes Element für kleine Haushalte bis hin zu großen Villen, Palästen und noblen Hotels und Restaurants. Beliebt sind die hochwertigen Murano-Kronleuchter ebenso wie klassische oder antikisierte Formen. Heute ersetzen Kerzen- oder Windstoßlampen die echte Kerze und sorgen für ein authentisches Bild. Der optische Wert eines Kronleuchters bereichert – durch die dichte Verbindung dieses Produkts mit der adligen Gesellschaft, die die Geschichte mit sich brachte.

Wunderbare Kronleuchter können heute beispielsweise im Wiener Rathaus bewundert werden, wo ein über 3.000 Kilogramm schwerer Leuchter aus dem 19. Jahrhundert hängt. Oder man lässt sich von dem größten Kronleuchter der Welt im Dolmabahçe Palast in Istanbul bezaubern – ein Meisterwerk mit 750 Lichtquellen und viereinhalb Tonnen Gewicht.

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