Saftige rote Äpfel, vitaminreiche Karotten und knuspriges Brot – Lebensmittel sind mehr als bloße Sattmacher. Sie sind Genuss, laden zum Schlemmen ein, bereiten Freude und sind als Nährstofflieferanten für den Menschen lebensnotwendig. Ihre Wertschätzung kann also nicht hoch genug ausfallen. Dennoch enden in Deutschland jährlich hunderttausende Tonnen von Lebensmitteln als Restmüll. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Teils könnten die Produkte durchaus noch gegessen werden, teils führt falsche beziehungsweise unzureichende Lagerung dazu, dass sie ungenießbar werden. Um gerade frische Lebensmittel auch möglichst lange frisch zu halten, sollte man daher einige Tipps beachten.

 

Luft, Licht & Co. verkürzen das Verfallsdatum

Doch warum wird Nahrung überhaupt schlecht? Äußere Einflüsse wie Wärme, Feuchtigkeit, der Sauerstoff der Luft und auch Licht und UV-Strahlung können auf Lebensmittel und Getränke negative Auswirkungen haben und ihr Verfallsdatum erheblich verkürzen. Zunächst verblassen die Farben, die Oberfläche beginnt zu schrumpeln, der Geschmack und die Nährstoffe gehen verloren und oftmals entstehen auch dunkle Stellen ehe schließlich der Schimmel und der endgültige Verfall durch gären, säuern und faulen einsetzt. Lebensmittel enthalten von Natur aus Enzyme, die z. B. für den Reifeprozess von Obst und Gemüse verantwortlich sind. Ist der Reifeprozess beendet, tritt mit der Zeit der Verfall ein. Viele Lebensmittel sollte man daher relativ kühl lagern, denn Enzyme sind bei Kälte weniger aktiv und Mikroorganismen und Bakterien stellen ab etwa -10°C ihr Wachstum ein. Trotzdem sollten beispielsweise Wurst und Käse auch im Kühlschrank nicht in der angebrochenen Packung, sondern luftdicht aufbewahrt werden.

Der Verfall von Lebensmitteln lässt sich mit einigen Maßnahmen hinauszögern:

  • mit Ausnahme kälteempfindlicher Obst- und Gemüsesorten (z. B. Erdbeeren, Tomaten oder Zucchini) sollte man sie kühl und dunkel lagern
  • Mehl, Reis und Nudeln möglichst trocken aufbewahren, weil sie sonst Feuchtigkeit ziehen
  • Lebensmittel ihrer Natur gemäß lagern: in verschließbaren Dosen, Folien oder eingeschlagen in ein feuchtes Tuch

Produkte mit Leuchtstofflampen im besten Licht präsentieren

Derart gut umhüllt sind die Produkte ausreichend geschützt und dementsprechend haltbar. Licht kann bei Waren aber durchaus auch positiv eingesetzt werden, nämlich zur Warenpräsentation. Um Kunden aufmerksam zu machen und ihre Kauflust zu wecken werden zum Beispiel in Metzgereien spezielle Leuchtstofflampen eingesetzt. Ihre gute Farbwiedergabe lässt die Lebensmittel sehr authentisch und zugleich lecker erscheinen. Schließlich isst das Auge ja bekanntlich mit.

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