„Loi“ ist thailändisch und bedeutet „schwimmen“ – ein „Krathong“ ist ein kleines Boot oder Floß. Diesen schwimmenden Flößchen verdankt das jährliche Lichterfest „Loi Krathong“ seinen Namen. 2012 fällt das Fest auf den 28. November, denn es hat kein genaues Datum, sondern richtet sich nach dem thailändischen Mondkalender. Im 12. Monat, wenn der Vollmond seine ganze Pracht entfaltet, versammeln sich die Thailänder zu Ehren der Wassergöttin Mae Kongha an den Ufern und lassen selbst gebastelte Bootchen aus Brotteig oder Bananenblättern zu Wasser.

Ganz Thailand leuchtet

Reich verziert mit Räucherstäbchen, Blüten und Kerzen schwimmen die kleinen Wasserfahrzeuge die Flüsse entlang und erzeugen einen wunderschönen Lichtschein. Auch persönliche Dinge, wie zum Beispiel Haarsträhnen, sind Beigaben für die Boote. An Land wird das „Loi Krathong“-Fest von feierlichen Umzügen begleitet. Der kulturelle Hintergrund des hinduistischen Brauchtums ist, mit den Lichtern und Opfergaben die Wassergeister zu besänftigen.

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