Automatische Lichtsteuerungssysteme sind schon lange auf dem Markt. Durch sie gehen Außenleuchten wie von Zauberhand an, wenn jemand an ihnen vorübergeht, die Beleuchtungsstärke in Wohnräumen wird auf ein gemütliches Maß gedimmt oder das Licht wird ausgeschaltet, sobald niemand mehr im Raum ist. Auch manuelle Lichtsteuerungssysteme, wie Touch- oder Fuß-Dimmer, sind nach wie vor beliebt. In Zukunft wird zudem die digitale Lichtsteuerung immer mehr zur Anwendung kommen. Die neuen digitalen Lichtsteuerungssysteme erlauben eine zentrale Steuerung aller im oder um das Haus befindlichen Leuchten, auch hinsichtlich der unterschiedlichen Nutzung einzelner Räume (individuelle Programmierung).

Herkömmliche Lichtsteuerungssysteme

Schon die bislang erhältlichen Lichtsteuerungssysteme bieten im Alltag großen Komfort. Zur stufenlosen Dimmung von Halogen- oder Glühlampen eignen sich die genannten Fuß- oder Touch-Dimmer. Mittels eines elektrischen Vorschaltgeräts lassen sich Leuchtstofflampen stufenlos und flimmerfrei regulieren. Energiesparend, weil nur bedarfsgerecht eingesetzt, sind automatische Lichtsteuerungssysteme wie z. B. Bewegungsmelder. Die Leuchten schalten sich nur dann ein, wenn das System eine Bewegung oder Körperwärme wahrnimmt. Damit lassen sich Außen- sowie Innenleuchten energiesparend einsetzen, gewährleisten aber jederzeit die nötige Sicherheit. Mit Tageslichtsensor ausgestattete Leuchten stimmen die Helligkeit im Raum auf das von außen hereindringende Tageslicht ab und sorgen so variabel für das benötigte Licht (z. B. 750 Lux in Büroräumen). Verfügen diese Leuchten zusätzlich über einen Präsenzmelder, schalten sie sich automatisch ab, sobald niemand mehr im Raum ist. Dadurch wird verhindert, dass durch Vergesslichkeit unnötig Energie verschwendet wird.

Die modernen digitalen Lichtsteuerungssysteme BUS und DALI

BUS und DALI („Digital Addressable Lighting Interface“) sind die Lichtsteuerungssysteme der Zukunft. Mit DALI lassen sich computergesteuert alle Leuchten im und um das Haus einzeln oder in Gruppen unterschiedlich dimmen und schalten. Mit dem Einsatz verschiedener Programme (z. B. „Arbeiten“ oder „Essen“) wird das Licht in jedem Raum auf die unterschiedlichen Anforderungen abgestimmt. Wählbar sind auch farbige Lichtinszenierungen, die für das jeweils gewünschte Ambiente sorgen. Das ebenfalls computergesteuerte System BUS vernetzt nicht nur Lichtquellen miteinander, es wird auch in den Bereichen Belüftung, Heizung, Rollladen und Sicherheitstechnik eingesetzt. So lassen sich bei steigendem Komfort gleichzeitig Kosten und Energieverbrauch im Rahmen halten. Infrarot- bzw. Funkfernbedienungen gewährleisten jederzeit die bequeme Handhabung dieser modernen Lichtsteuerungssysteme.

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