Das Label „upsign“ aus Bremen macht Müll salonfähig: Aus Verschnittresten, Abfallprodukten, Restposten und Altwaren stellen die Künstler und Designer in ihren zwei Werkstätten in Bremen-Kattenturm Mode, Accessoires und Leuchten her. So werden aus Lkw-Plane trendige Umhängetaschen, aus alten Computer-Tastaturen und Platinen Ringe, Halsketten und Ohrringe oder aus gebrauchten Nudelsieben und Schwingdeckel-Mülleimern flippige Lampen und Leuchten. Die Produkte von upsign, die man im eigenen Werkstattladen auch käuflich erwerben kann, sind umweltschonend und können als typische Erzeugnisse eines Upcycling-Prozesses bezeichnet werden. Upcycling ist die Verwertung von Abfallprodukten, die zu neuen, qualitativ besseren Produkten verarbeitet werden. Der Name von upsign ist Programm: Upcycling in Kombination mit Design.

Design, Ökologie und soziale Verantwortung

Das Projekt „upsign“ wurde 2004 ins Leben gerufen und hat nach wechselnden Standorten nun seinen festen Sitz in Bremen-Kattenturm gefunden. Neben dem ökologischen Aspekt spielt für die Initiatoren und Designer von upsign auch der soziale Aspekt eine große Rolle: Sie ermöglichen in ihren Werkstätten Langzeitarbeitslosen, alleinerziehenden Müttern und psychisch Kranken einen unkomplizierten Wiedereinstieg ins Arbeitsleben. Die Produkte von upsign – vom Platinen-Ohrring bis zur Nudelsieb-Leuchte – stehen voll und ganz unter dem Motto „Design, Ökologie und soziale Verantwortung“.

Weitere Informationen: www.upsign.de

 

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