Seit dem 15. Mai 2013 wartet das Museum der bildenden Künste Leipzig mit einer ganz besonderen, eindrucksvollen Ausstellung auf, welche eine faszinierende Fusion von Vergangenheit und Moderne darstellt: „Weltenschöpfer. Richard Wagner, Max Klinger, Karl May mit Räumen von rosalie“.

Drei Künstler vereint in Vergangenheit und Gegenwart

Das Ziel der Ausstellung ist die Vereinigung des Lebenswerkes dreier unterschiedlicher Männer, deren künstlerisches Schaffen unterschiedlicher nicht sein könnte: Richard Wagner und sein Opernwerk „Ring der Nibelungen“, Max Klingers druckgrafische Zyklen und Karl Mays Geschichten vom Wilden Westen. Nur zweierlei haben sie gemeinsam: Sie alle wurden im 19. Jahrhundert in Sachsen geboren – und sie alle sind Weltenschöpfer!

Die Werke dieser drei Künstler präsentieren sich im Museum der bildenden Künste inmitten von atemberaubenden und vor allem zum Träumen und Nachdenken anregenden Landschaftsräumen. In diesen werden ca. 80 Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken präsentiert, worunter auch Leihgaben international wichtiger Sammlungen zählen.

Aus Vergangenem schaffe etwas Neues: die Lichtwelten der rosalie

Besonderes Augenmerk darf dabei auch auf den Lichtinstallationen der Künstlerin rosalie liegen, welche ebenfalls namensgebend für die Ausstellung war. Bei ihr findet in der Tat eben jene Vereinigung statt, von der anfangs gesprochen wurde. Hier vereinen sich Moderne und Vergangenheit zu einer neuen Form der Kunst …

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(Foto © rosalie)

Es lohnt sich, sich auf das monumentale Spektakel aus Licht einzulassen, welches Wagners Helden  und die Götter der nordischen Mythologie als eine schier ungreifbare, übersinnliche Lichtkraft zum Leben erweckt. Und inmitten einer Landschaft aus Licht, bestehend aus Lichtfasern und Zellwolle, präsentiert sich eben jener klassische Flügel, an dem die eine oder andere Strophe der alten Lieder entstanden sein könnten. Und wo Winnetou, Held von Karl Mays Westernepen, sich in den massigen Gebirgsschluchten Amerikas aufhielt, da schreitet der Besucher der Ausstellung in Leipzig nun durch eine ebensolche Gebirgslandschaft – aus Licht mittels einer elektronischen Tapete. Mit diesen innovativen Lichtkonzepten gelingt es rosalie, die klassischen Erzählungen für ein zeitgenössisches, an der modernen (Licht-)Kunst interessiertes Publikum besonders attraktiv zu gestalten.

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(Foto © rosalie)

Denn hier vereinen sie sich: die alten Geschichten und die Zukunft, ausgedrückt in spektakulären Lichterlebnissen und genügend Ruheräumen zur stillen Beschäftigung mit der Kunst, beispielsweise in den von Universitätsmusikdirektor David Timm, Künstler Falk Haberkorn und Schriftsteller Clemens Meyer sowie Kunstvermitteler Uwe-Karsten Günther eingerichteten Archiv- und Biografieräumen.

Adresse

Museum der bildenden Künste Leipzig
Katharinenstraße 10
04109 Leipzig
www.mdbk.de

Öffnungszeiten

Dienstag und Donnerstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr
Mittwoch 12 – 20 Uhr
Montag geschlossen
Feiertage 10 – 18 Uhr

24. und 31. Dezember geschlossen

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(Foto © rosalie)

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung des Museums der bildenden Künste Leipzig

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