Außenleuchten mit Kamera
Licht und Sicherheit clever kombiniert Außenleuchten mit Kamera sind Multifunktionsgeräte: Sie leuchten Bereiche mit energieeffizienten LEDs hell und sicher aus, überwachen mit Sensoren und Video und sind gleichzeitig oftmals eine Gegensprechanlage. Die Outdoor-Kameras werden ins heimische WLAN-Netz eingebunden. Per Smartphone-App hat man dann komfortabel und ortsunabhängig Zugriff auf seine Kameraleuchte.
Leuchten mit Kamera kombinieren zwei Funktionen in einem Gerät: Beleuchtung und Videoüberwachung. Besonders praktisch ist die Kombination für Bereiche, die ohnehin beleuchtet werden sollen. Statt einer separaten Außenleuchte und einer zusätzlichen Kamera kann eine einzige Installation beide Aufgaben übernehmen.
Unsere Top-Empfehlungen
Jetzt passende Leuchte mit Kamera entdecken Vorteile von Außenlampen mit Kamera und Bewegungsmelder
2-in-1-Lösung mit Kamera und Beleuchtung
Außenlampen mit Kameras bieten je nach Produkt Helligkeiten rund um 1.000 Lumen oder mehr. Das sorgt für eine gute Ausleuchtung des Bereichs.
Ortsunabhängige Smartphone-Anbindung
Kameras mit Sensoren informieren dank WLAN-Verbindung sofort per Push-Nachricht aufs Smartphone, wenn der Bewegungsmelder aktiviert wird.
Zwei-Wege-Kommunikation
Bei Ankunft von Postbote oder Gästen kann durch eine zum Teil integrierte Gegensprechanlage sofort Kontakt aufgenommen werden – auch aus dem Urlaub.
Gut zu wissen: Eine Kamera-Leuchte ersetzt nicht automatisch jede professionelle Überwachungslösung. Entscheidend sind unter anderem Erfassungsbereich, Montagehöhe, Sichtfeld, Speichermöglichkeiten und die gewünschte Funktionalität.
Was man bei Außenkameras mit Licht unbedingt beachten muss
Nicht jede Kamera-Leuchte ist für jeden Einsatz gleichermaßen geeignet. Die folgenden Eigenschaften helfen bei der Auswahl.
IP-Schutz der Outdoor-Kamera beachten
Für die Montage im Freien muss die Leuchte für den vorgesehenen Einsatzbereich geeignet sein. Um den wechselnden Witterungen im Außenbereich standzuhalten, sind Outdoor-Kameras unter anderem mit einer hohen IP-Schutzart ausgestattet. Welche Schutzart für Außenkameras tatsächlich erforderlich ist, hängt vom konkreten Montageort und den dortigen Bedingungen ab. Exakte Infos zum jeweiligen Produkt gibt es in den Artikeldetails.
Die richtige Montageposition
Selbst eine technisch hochwertige Kamera-Leuchte kann nur dann optimal funktionieren, wenn sie richtig positioniert wird. Für eine gute Sicht sollten Sie darauf achten, dass die Kamera den gewünschten Bereich möglichst vollständig erfasst. Gleichzeitig können ungünstige Blickrichtungen – etwa direkt in eine starke Lichtquelle – die Bildqualität beeinträchtigen.
Separate SD-Karte oftmals erforderlich
Wer Kameraaufnahmen speichern möchte, sollte vor dem Kauf prüfen, welche Speicherlösung vorgesehen ist. Je nach Produkt können beispielsweise Cloud-Dienste angeboten werden. Auch die Frage, wie lange Aufnahmen gespeichert werden und ob für bestimmte Funktionen zusätzliche Kosten entstehen, kann relevant sein. Zur lokalen Speicherung von Videodaten werden oft separate SD-Karten benötigt. Diese sind nicht im Lieferumfang enthalten.
Reichweite der WLAN-Verbindung prüfen
Außenleuchten mit Kamera werden ins WLAN-Netz eingebunden. Damit der ortsunabhängige Zugriff also jederzeit funktionieren kann, ist eine stabile WLAN-Verbindung nicht nur allgemein, sondern auch am Montageort unbedingt erforderlich. Vor der Montage muss deshalb geprüft werden, ob das WLAN bis zu der für die Installation der Außenkamera vorgesehenen Stelle des Hauses reicht.
Einsatzorte für Außenlampen mit Kamera
Ob eine spezifische Kamera-Leuchte passt, hängt stark davon ab, wo sie eingesetzt werden soll und was sie dort leisten muss. Im Außenbereich stehen häufig Eingang, Grundstück und Zugangswege im Mittelpunkt. Im Innenbereich geht es dagegen oft allgemein um eine Videokontrolle, die jederzeit ein gutes Gefühl von Sicherheit vermittelt.
Haustür und -eingang
Kameraleuchten an Hauseingängen und Haustüren verbinden eine zuverlässige Beleuchtung mit der Möglichkeit, den Eingangsbereich im Blick zu behalten. Besonders praktisch sind Modelle mit Bewegungsmelder, einem großen Blickwinkel, Nachtsicht und Smartphone-Benachrichtigung, die bei erkannten Bewegungen informieren können. Zusätzlich zum Einbruchschutz bietet die Platzierung an der Haustür die Möglichkeit, mit Besuch und Postbote zu kommunizieren sowie optimales Licht für Treppenstufen und problemloses Finden des Schlüssellochs.
Einfahrt und Garage
An Einfahrten und Wegen sorgen Kameraleuchten für eine gute Ausleuchtung und können gleichzeitig Bewegungen auf dem Grundstück erfassen. Ein großer Erfassungswinkel und eine ausreichende Reichweite sind hier besonders wichtig, damit auch längere Wege oder größere Zufahrten gut abgedeckt werden. Die Überwachung des Garagentors erhöht den Einbruchschutz. Essentiell ist hierfür auch ein breiter Erfassungsbereich. Darüber hinaus bietet das sensorgesteuerte Licht optimale Orientierung bei Einfahrt in die Garage oder beim Be- und Entladen auf dem Hof.
Terrasse und Balkon
Terrassentüren und Vollglas-Fronten sind häufig Ziele für Einbrecher. Eine lichtstarke Beleuchtung schreckt unerwünschte Gäste ab und erfüllt außerdem die Funktion einer normalen Außenleuchte: Kameraleuchten auf Terrasse und Balkon bieten eine Kombination aus stimmungsvoller Beleuchtung und zusätzlicher Kontrolle des Außenbereichs. Wichtig ist, dass die Kameraleuchte eine angenehme Farbtemperatur besitzt, wenn sie die Funktion der Stimmungsbeleuchtung erfüllen soll. Eine warmweiße Lichtfarbe von 2.700 bis 3.300 Kelvin ist zu empfehlen.
Garten und Wege
Einbrecher können sich von verschiedenen Zustiegspunkten dem Haus nähern. Mit Erfassungswinkeln von bis zu 180° und Reichweiten von bis zu 10 m ist es in der Regel sehr gut möglich, den Garten mit einem 2.000 Lumen-Flutlicht an der Fassade zu überwachen. Will man die Kameraleuchte dagegen zur Überwachung eines Seitengangs einsetzen, ist es unbedingt erforderlich, die Kamera und die Sensoren exakt auf den zu erfassenden Bereich auszurichten. Sehr zu empfehlen ist es außerdem, die Aktivierung ausführlich zu testen und dabei durchaus mögliche Einbruchszenarien und Laufwege durchzuspielen.
Innenräume und Flure
In Innenräumen und Fluren eignen sich Kameraleuchten insbesondere für Bereiche, die regelmäßig oder nur zeitweise im Blick behalten werden sollen. Eine integrierte Bewegungserkennung kann dabei helfen, Aktivitäten zu erkennen und entsprechende Benachrichtigungen auszulösen. Für den Einsatz im Innenbereich sollte man sich die Funktionalitäten der jeweiligen App genau betrachten, die Bildqualität prüfen, damit Details erkennbar sind, und das Sichtfeld exakt einstellen. So kann man beispielsweise im Urlaub einen beruhigenden Blick in die eigenen vier Wände werfen.
Rechtliche Bedingungen beim Einsatz von Kameraleuchten
Die Verwendung von Außenkameras mit Licht ist an rechtliche Rahmenbedingungen gebunden. Außerdem müssen Besucher des Grundstücks, zum Beispiel Postboten oder Gäste, durch Beschilderung oder Ähnliches darauf hingewiesen werden, dass das Grundstück videoüberwacht wird. Bitte achten Sie außerdem unbedingt auf die Hinweise des Herstellers und informieren Sie sich über lokale Bestimmungen.
Was ist erlaubt?
- Filmen des eigenen Grundstücks
Was ist verboten?
- Filmen des Nachbargrundstücks
- Filmen von Straßen und Gehwegen
- Unrechtmäßiges Filmen von Personen
Ein wichtiger Hinweis: Nimmt die Kamera einen Einbrecher auf, darf das Video nicht als privater Fahndungsaufruf ins Internet gestellt werden. Die Aufnahmen sind der Polizei zu übergeben.
Fazit
Multifunktions-Vorrichtungen für Komfort & Sicherheit Eine Kamera-Leuchte kann eine interessante Lösung sein, wenn Beleuchtung und Beobachtung eines Bereichs miteinander verbunden werden sollen.
Ob als Außenleuchte an der Haustür, als Lösung für Garage und Einfahrt oder als intelligente Innenleuchte: Entscheidend ist, dass die technischen Eigenschaften zum jeweiligen Einsatzort passen. Achten Sie deshalb nicht nur auf das Design, sondern vor allem auf Lichtleistung, Erfassungsbereich, Bewegungserkennung, Nachtsicht, Schutzart, Speicheroptionen und Smart-Home-Funktionen. So finden Sie eine Leuchte mit Kamera, die zu Ihrem konkreten Anwendungsfall passt.
Kai Krzyzelewski Beleuchtungsexperte bei Lampenwelt.de
Expertentipp
„Vernetzte Außenkameras können das Grundstück weiträumig absichern. Auf ein paar Dinge achte ich dabei aber besonders: Sensible Bereiche, darunter das Nachbargrundstück, dürfen von den Kameras nicht erfasst werden. Außerdem setze ich bei der Grundstücksüberwachung immer auf hochwertige Modelle bekannter Marken. Neben offensichtlichen Gründen wie Lebensdauer, Akkulaufzeit, Bildqualität und Witterungsresistenz darf ich hier nämlich auf eine exzellente Datenverschlüsselung vertrauen und ebenso darauf, dass die Software regelmäßig geupdatet wird, um unbefugten Zugriff zu verhindern.“
Häufige Fragen zu Leuchten mit Kamera
Eine Leuchte mit Kamera ist eine Kombination aus Beleuchtung und integrierter Kamera. Sie sorgt für Licht und kann gleichzeitig den jeweiligen Bereich überwachen. Je nach Modell können beispielsweise Bewegungen erkannt, Aufnahmen gespeichert oder Benachrichtigungen an ein Smartphone gesendet werden.
Eine Leuchte mit Kamera kann überall dort eingesetzt werden, wo gleichzeitig Beleuchtung und Kameraüberwachung gewünscht sind. Im Außenbereich eignet sie sich beispielsweise für Haustüren, Einfahrten, Garagen, Carports, Terrassen und Wege. Im Innenbereich kann sie unter anderem Flure, Eingänge oder andere Räume überwachen.
Eine Leuchte mit Kamera verbindet zwei Funktionen in einem Gerät: Sie beleuchtet den gewünschten Bereich und ermöglicht gleichzeitig die Beobachtung per Kamera. Dadurch kann eine separate Leuchte und Kamera überflüssig werden. Je nach Modell kommen zusätzliche Funktionen wie Bewegungserkennung, Nachtsicht, Smartphone-Benachrichtigungen oder App-Steuerung hinzu.
Eine Kamera-Leuchte mit Bewegungserkennung erkennt Bewegungen innerhalb ihres Erfassungsbereichs. Abhängig vom Modell kann daraufhin beispielsweise das Licht eingeschaltet, eine Videoaufnahme gestartet oder eine Benachrichtigung an ein Smartphone gesendet werden. Die genauen Funktionen unterscheiden sich je nach Leuchte.
Für eine Einfahrt eignet sich eine Kamera-Leuchte mit einem ausreichend großen Erfassungsbereich und einer zur Fläche passenden Lichtleistung. Bei längeren oder breiteren Einfahrten sind außerdem eine größere Kamerareichweite und ein weiter Blickwinkel interessant.
Bei der Montage einer Kamera-Leuchte sollte sowohl der Lichtkegel als auch der Erfassungsbereich der Kamera berücksichtigt werden. Hindernisse wie Mauern, Bäume oder Überdachungen können die Sicht einschränken.
Ob und unter welchen Voraussetzungen eine Leuchte mit Kamera eingesetzt werden darf, hängt vom konkreten Einsatzbereich und den geltenden Datenschutzbestimmungen ab. Besonders im Außenbereich sollte darauf geachtet werden, dass nur der erforderliche Bereich erfasst wird und beispielsweise öffentliche Flächen oder Nachbargrundstücke nicht ins Kamerabild gelangen. Je nach Situation können zusätzliche rechtliche Anforderungen gelten.
Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass eine Kamera-Leuchte Beleuchtung und Kamera in einem Gerät kombiniert. Eine separate Außenkamera bietet dagegen häufig mehr Flexibilität bei der Positionierung und kann gezielt unabhängig von einer Leuchte montiert werden. Welche Lösung besser geeignet ist, hängt vom Einsatzort, den gewünschten Funktionen und den baulichen Gegebenheiten ab.
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