Schienensysteme

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    Schienensysteme: Wenn Beleuchtungsideen keine Grenzen mehr kennen

    Genügend Schienen in der richtigen Länge einkaufen. T-, X- und Eckverbinder einplanen. Sich zwischen Endeinspeisung oder Mitteleinspeisung entscheiden. Eine Switch-Komponente für die separate Steuerung einzelner Lichtbereiche per Fernbedienung einbauen.

    Nein, Schienensysteme sind nicht die einfachste Art, einen Wohnraum zu beleuchten. Aber die individuellste Art der Beleuchtung! Und wenn Sie sich ein bisschen auskennen und den Griff zu Leiter, Zollstock, Bleistift und Bohrer nicht scheuen, können Sie sehr leicht sehr viel Freude an der Planung und Anbringung haben. Dieser Ratgeber soll Ihnen ein wenig die Richtung zeigen.

    Die Belohnung für Ihre Mühen: eine Beleuchtung, die ...

    • extrem ausgefeilt,
    • einfach erweiterbar
    • und durch ihre Individualität immer ein echtes Unikat ist!

    Wann wird ein Schienensystem statt einer Deckenleuchte eingesetzt?

    Schienensystem mit Hängeleuchte

    Der Grund, warum man sich statt für Deckenleuchten für ein Schienensystem entscheidet, ist meistens immer gleich: Man hat nur einen Stromanschluss an der Decke zur Verfügung. Und diesen einen möchte man nutzen, um einen Raum „komplex“ zu beleuchten.

    „Komplex“ heißt, dass man unterschiedliche Lichtbereiche schaffen möchte, z. B. wie im Bild über dem Küchentisch und zusätzlich eine schöne Bilderbeleuchtung an der Wand. „Komplex“ kann aber auch bedeuten, dass man einen verwinkelten Raum anständig beleuchten möchte, wenn eine normale Deckenleuchte viel zu viele Dunkelbereiche lässt.

    Das bedeutet „komplex“ im privaten Wohnraum.

    Im gewerblichen Bereich kommen Schienensysteme viel öfter zum Einsatz. Denn hier ist „komplex“ eher Standard. In Filialen z. B. dienen die jederzeit flexibel neupositionierbaren Strahler, Spots und Pendel dazu, das wechselnde Warenangebot anzustrahlen. In Museen beleuchten sie wechselnde Ausstellungsobjekte ganz gezielt.

    Bei allen Anwendungsbereichen privat und gewerblich ist es die hohe Flexibilität des Schienensystems (auch nach der Montage), die den Nutzen ausmacht.

    Wo ist der Unterschied zwischen Hochvolt- und Niedervolt-Schienensystemen?

    Schienensystem mit Hängeleuchten

    Hochvolt-Schienensysteme werden an den normalen Netzstrom von 230 Volt angeschlossen. Da es keinen Transformator gibt, gibt es auch keine Mindestlast. Das bedeutet, dass (weitgehend) problemlos weitere Leuchten ergänzt werden können, ohne, dass das Schienensystem überlastet wird. Niedervolt-Schienensysteme arbeiten mit 12 Volt. Um dies zu erreichen, ist ein Transformator notwendig. Bei Schienensystemen mit Niedervolt muss jedoch auf die richtige Belastung des Transformators geachtet werden.

    Und da kommen wir ins Spiel! Genauer: unsere Fachberatung. Melden Sie sich bei uns: Hier kommen Sie zu unserem Kontaktformular.

    Sind Schienensysteme per Fernbedienung steuerbar?

    Jedes Smart-Home-Leuchtmittel können Sie heute mit Fernbedienung oder Smartphone ein- und ausschalten, in der Lichtfarbe verändern, dimmen und insgesamt das Licht individueller gestalten.

    Und wenn Schienensysteme das flexibelste aller Lichtsysteme sind, sollte es hier auch funktionieren, richtig?

    Richtig! Am Beispiel des Schienensystems URail von Paulmann ist alles, was Sie dafür benötigen, die zum System passende Fernbedienung und eine Switch-Komponente, die einem bestimmten Abschnitt des Schienensystems vorgelagert ist. Der dahinter liegende Abschnitt ist dann per Fernbedienung ansteuerbar. Natürlich kann man den Switch auch an den Anfang des gesamten Systems setzen, dann ist das ganze System mit einem Tastendruck bedienbar.

    Welche Leuchten sind neben Strahlern und Spots noch integrierbar?

    An einem Schienensystem müssen kompatible Leuchten befestigt werden – so viel ist klar! Welche Leuchten aber mit welchem kompatibel sind, erfahren Sie in unseren komfortabel nach Systemen sortierten Kategorien. Das URail-System von Paulmann zum Beispiel können Sie mit Spots ausstatten, mit Pendelleuchten, flachen Licht-Panels, Stoffschirm-Hängeleuchten, Downlights und mehr.

    Vielleicht merken Sie nun schon, wie Ihre Kreativität angeregt wird. Denn Schienensysteme bieten hierfür viel Freiraum! Stellen Sie sich zum Beispiel einen Spot vor, der gezielt Ihren Sessel in einer Ecke des Raumes beleuchtet. Eine kleine Hängeleuchte für den Beistelltisch daneben, auf dem Sie Ihren Kaffee abstellen. Mehrere Downlights, die für eine Grundhelligkeit im Raum sorgen.

    Für all diese Variationen bräuchten Sie normalerweise mehrere Stromanschlüsse an Decke und Wand. Bei einem Schienensystem aber brauchen Sie für all dies nur einen einzigen Stromanschluss!

    Wie montiere ich ein Schienensystem?

    Übersicht U-Rail-Schienensystem
    Stromeinspeisung
    A
    Kabeleinspeisung*
    (Endkappe wird mitgeliefert)
    B
    Endeinspeisung*
    (Endkappen werden mitgeliefert)
    C
    Mitteleinspeisung*
    * Zum Einsatz einer Kabel-, End- oder Mitteleinspeisung werden noch Linienverbinder benötigt.
    Schienen und Verbindungsstücke
    Schienen (Länge: 0,5–2,0 m)
    T-Verbinder
    Linienverbinder
    X-Verbinder
    L-Verbinder
    Flex-Verbinder kurz (Länge: 18 cm)
    Zubehör
    Switch | Ermöglicht Steuerung per Fernbedienung
    (Switch wird mit Verbinder geliefert)
    Abhängung
    Endkappen

    Eine Empfehlung zu Beginn: Ziehen Sie einen Elektrofachmann hinzu. Denn wie komplex ein solches System sein kann (je nach Wünschen und Bedarf), zeigen wir Ihnen im Folgenden einmal am Beispiel des URail-Systems von Paulmann. Schritt für Schritt würde man grob so vorgehen:

    • Die Form des Raumes bestimmen. Schienensysteme funktionieren in jedem Raum, interessant ist es aber vor allem auch bei L-, T- oder U-förmigen Räumen.
    • Den Raum ausmessen und Lichtbereiche einplanen.
    • Das System wird über einen Decken-Stromauslass angeschlossen – dieser reicht für alle. Den Auslass müssen Sie dennoch haben.
    • Welche Einspeisung benötigt wird, richtet sich danach, in welche Richtungen das Schienensystem verlaufen soll. Beispiel: Bei einem Schienensystem, welches vom Stromauslass in zwei Richtungen verläuft (zum Beispiel bei einem L-förmigen Raum) ist eine Mitteleinspeisung nötig. Verläuft das Schienensystem in nur eine Richtung, ist eine Endeinspeisung nötig. Ist der Stromauslass versetzt vom Anfang des Schienensystems, aber einer Endeinspeisung ähnlich, wird eine sogenannte Affenschaukel verwendet.
    • Von der Stromeinspeisung folgen die Schienen in unterschiedlichen Längen, welche untereinander mit Verbindern, also geraden Verbindern, Eckverbindern, T- und X-Verbindern, höhenvariablen Konnektoren und Flex-Konnektoren verbunden werden.
    • Separat schaltbaren Bereichen wird ein Switch-Element vorgeschaltet. Dieser wird ähnlich wie ein Verbinder vor den separat schaltbaren Bereich gesetzt.
    • Leuchten an das Schienensystem klemmen, schieben, ausrichten und festschrauben. Hinweis: Trotz Hochvolt haben auch Schienensysteme wie das URail-System auch eine Maximallast. Diese darf in diesem Beispiel nur bis maximal 1.000 Watt ausgelastet werden.
    Sie wollen Ihr System mit uns gemeinsam planen und am Ende auf keinen Fall ein wichtiges Teil vergessen haben? Dann melden Sie sich bei unserer Fachberatung. Hier kommen Sie zu unserem Kontaktformular.

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