In den helleren Monaten werden Garten, Terrasse und Balkon häufiger genutzt. Solarleuchten bringen dort Licht an Stellen, an denen keine feste Stromleitung liegt oder flexible Außenbeleuchtung sinnvoll ist. Solarleuchten eignen sich für Wege, Sitzplätze, Pflanzbereiche und Eingänge. Voraussetzung ist, dass tagsüber ausreichend Sonnenlicht auf das Solarmodul trifft. Eine Solarleuchte ist nicht nur für große Flächen gedacht. Auch ein kleiner Balkon, ein schmaler Durchgang oder ein Beet am Haus lässt sich mit passendem Licht übersichtlicher machen.
Solarleuchten helfen im Außenbereich vor allem dort, wo Wege, Stufen oder Übergänge besser erkennbar sein sollen. Am Gartenweg führen niedrige Wegeleuchten den Blick entlang der Laufzone, ohne den gesamten Garten hell auszuleuchten. Neben der Terrasse kann eine solarbetriebene Außenleuchte den Sitzplatz markieren, während einzelne Lichtpunkte in Pflanzkübeln oder Beeten Orientierung geben.
Am Hauseingang sollte das Licht Türschloss, Klingel und Stufen zuverlässig erfassen. Eine höher angebrachte Solarleuchte an Wand, Zaun oder Pfosten kann Türschloss, Klingel oder Stufen besser erfassen als eine niedrige Leuchte im Beet. Für kleine oder schmale Balkonflächen reichen meist kleinere Modelle, weil die Fläche begrenzt ist und Nachbarbereiche nicht unnötig aufgehellt werden sollen. Solarleuchten für den Balkon passen daher gut an Geländer, Pflanzkästen oder Wände mit direkter Sonneneinstrahlung.
Bei Solar-Gartenleuchten entscheidet die Montageart darüber, ob eine Leuchte sicher steht, richtig ausgerichtet ist und im Alltag nicht stört. Erdspieße lassen sich ohne feste Installation in Rasen, Beet oder lockere Erde setzen. Erdspieße eignen sich für Stellen, die sich saisonal verändern, etwa neben Sommerblumen, an einem Gemüsebeet oder entlang eines Kieswegs. Auf festen Flächen wie Balkon, Terrasse oder gepflastertem Eingangsbereich sind dagegen Tischleuchten, Laternen oder Modelle mit Standfuß praktischer.
Solar-Wandleuchten brauchen eine geeignete Wand- oder Pfostenfläche. Das Solarmodul sollte tagsüber nicht dauerhaft im Schatten liegen. Eine Solar-Wandleuchte ist am Geräteschuppen, an der Garagenwand oder an einer Hauswand sinnvoll, wenn dort Licht nach unten oder zur Seite geführt werden soll. Für schmale Durchgänge bieten sich kompakte Formen an, damit die Leuchten nicht stören. Größere Solar-Gartenleuchten wirken auf offenen Rasenflächen oder neben breiten Wegen ausgewogener, weil ihre Proportion zur Umgebung passt.
Solarlampen für den Garten können unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Orientierende Solarlampen markieren Wege oder Kanten. Dekorative Modelle bringen ein ruhiges Licht in Pflanzbereiche, Sitznischen oder an den Rand der Terrasse. Im Alltag werden Solarlampe und Solarleuchte häufig ähnlich verwendet. Für die Auswahl sind Lichtverteilung, Höhe und Position wichtiger als die Bezeichnung. Eine Solarlampe in Bodennähe eignet sich für Beetkanten oder Wege. Eine hängende Solar-Lichterkette passt eher über einen Sitzplatz, an eine Pergola oder an ein Balkongeländer.
Dekoratives Licht eignet sich für sichtbare Lichtpunkte und ergänzt die Grundbeleuchtung. Solarkugeln, Laternen oder kleine Dekoleuchten schaffen solche Lichtpunkte, ersetzen aber keine funktionale Außenbeleuchtung am Eingang. In Kombination mit Holz, Naturstein oder bepflanzten Kübeln wirkt warmweißes Licht ruhiger, weil es harte Kontraste reduziert und Pflanzen nicht kühl erscheinen lässt. Neutralweiß kann an funktionalen Stellen hilfreich sein, wenn Konturen klarer erkennbar sein sollen.
Technische Merkmale sind vor allem dann wichtig, wenn die Leuchte dauerhaft draußen bleibt. Die IP-Schutzart zeigt, wie gut das Gehäuse einer Außenleuchte gegen Fremdkörper und Feuchtigkeit geschützt ist und hilft bei der Auswahl für geschützte oder ungeschützte Außenbereiche. Für ungeschützte Bereiche im Garten, an Wegen oder am Hauseingang ist die IP-Schutzart wichtiger als bei einer Leuchte unter einem tiefen Dachüberstand. Die Montagesituation beeinflusst, wie stark eine Solarleuchte Witterung ausgesetzt ist. Eine Leuchte am Zaun ist stärker Regen, Wind und Schmutz ausgesetzt als eine Solarlampe auf einem überdachten Balkon.
Solarleuchten mit Bewegungsmelder eignen sich für Bereiche, in denen Licht nur bei Bedarf angehen soll. Das ist am Nebeneingang, an der Garage oder am Mülltonnenplatz praktisch, weil die Leuchte nicht dauerhaft leuchten muss. Bei Solarleuchten hängen Ladeverhalten und Leuchtdauer im Winter stärker von Tageslicht, Ausrichtung und Schatten ab. Eine winterfeste Solarleuchte für den Garten sollte deshalb an einem möglichst hellen Platz stehen, etwa am offenen Weg zur Haustür statt unter dichten Sträuchern am Beetrand.
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