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Terrassenbeleuchtung wird wichtig, wenn der Essplatz nach dem Abendessen weiter genutzt wird, Kinder zwischen Haus und Garten laufen oder der Sitzplatz auch nach Einbruch der Dunkelheit nutzbar bleiben soll. Für diese Situationen reicht eine einzelne Leuchte meist nicht aus. Auf der Terrasse treffen Essen, Gespräche, kurze Wege und manchmal auch Arbeiten am Pflanztisch zusammen. Gute Beleuchtung ordnet diese Nutzungen, ohne den Außenbereich unnötig hell zu machen. Für die Auswahl von Terrassenbeleuchtung ist deshalb nicht nur die Leuchtenart entscheidend, sondern vor allem der Platz, an dem das Licht gebraucht wird.
Bei der Terrassenbeleuchtung lohnt sich zuerst der Blick auf die Bereiche, die tatsächlich genutzt werden. Am Esstisch braucht es Licht, das Teller, Gläser und Gesichter erkennbar macht, ohne stark zu blenden. In der Sitzgruppe ist die Anforderung anders, weil dort vor allem Orientierung und eine ruhige Helligkeit gefragt sind. Auf Wegen zwischen Terrassentür, Grill und Garten hilft gerichtetes Licht, damit Kanten und Stufen sichtbar bleiben. Eine Wandleuchte neben dem Ausgang leuchtet häufig den Übergang vom Haus zur Terrasse aus, während eine Tischleuchte oder eine niedrige Leuchte am Rand den Bereich um Sofa oder Bank angenehmer nutzbar macht. Wer die Terrasse seitlich betritt, profitiert an diesem Zugang von einer Leuchte mit Bewegungsmelder. Dadurch entsteht kein gleichmäßig ausgeleuchteter Platz, sondern eine Beleuchtung, die den Alltag auf der Terrasse gezielt unterstützt.
Terrassenleuchten wirken nie für sich allein, sondern immer zusammen mit Boden, Möbeln und Oberflächen. Auf Terrassendielen aus Holz fällt Licht anders auf als auf Steinplatten oder großen Feinsteinzeugflächen. Holz nimmt Helligkeit weicher auf, während helle Steinflächen Licht stärker zurückwerfen und schneller unruhig wirken können. Eine flache Außenwandleuchte wirkt zurückhaltender, weil das Licht gezielt nach unten geführt wird und freie Wandflächen nicht zusätzlich aufhellt. Neben Loungemöbeln mit Stoffbezügen passen oft Leuchten mit geschlossenem Schirm oder opalem Diffusor, weil das Licht dann gleichmäßiger auf Sitzhöhe ankommt. Zu einem massiven Gartentisch aus Holz oder Metall passen dagegen klar abgegrenzte Lichtpunkte, etwa durch eine Wandlampe oder eine zurückhaltende Hängelampe unter dem Dach. Eine Lichterkette kann als Ergänzung funktionieren, wenn der Bereich bereits ausreichend beleuchtet ist und nur der Rand der Fläche zurückhaltender betont werden soll.
Lampen für die Terrasse sollten zur Größe der Fläche und zu den Laufwegen passen. Auf schmalen Terrassen nehmen ausladende Stehlampen schnell Platz weg, besonders wenn Stühle verschoben werden oder der Zugang zum Garten frei bleiben muss. Auf schmalen Terrassen sind flache Wandleuchten, eine kompakte Tischleuchte oder Leuchten an Pfosten die praktischere Wahl. Auf größeren Flächen darf die Leuchte präsenter sein, weil mehr Abstand zu Sitzmöbeln und Durchgängen vorhanden ist. Eine Terrassenlampe in Stehhöhe kann einen Loungebereich klar vom Essplatz trennen, ohne dass zusätzliche Möbel nötig sind. Unter einer festen Überdachung kommen auch Deckenleuchten für draußen infrage, wenn ihre Unterkante weder beim Aufstehen noch beim Durchgehen stört. Eine gute Auswahl orientiert sich deshalb weniger an der reinen Lichtmenge als an Proportion, Bewegungsfläche und der Frage, ob die Leuchte an der Wand, an der Decke, auf dem Tisch oder frei im Raum am sinnvollsten sitzt.
Beleuchtung für Terrassendielen und die Beleuchtung der Terrassenüberdachung sollten getrennt geplant werden, weil beide Bereiche unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Auf offenen Terrassen hilft eine klare Verteilung vom Haus nach außen. Zuerst wird der Bereich an Tür und Tisch beleuchtet, danach folgen Randzonen wie Stufen, Pflanzkübel oder der Übergang zum Rasen. Bei Dielen ist es sinnvoll, Kanten und Richtungen mitzudenken, weil das Licht die Fläche sonst optisch verkürzt oder einzelne Bretter zu stark betont. Unter einer Überdachung lässt sich Licht gezielter bündeln, etwa über dem Tisch oder entlang eines Trägers, damit die Mitte der Terrasse nicht dunkel bleibt. Einbaustrahler können dort funktionieren, wenn sie nicht nur mittig gesetzt werden, sondern sich an den tatsächlichen Nutzflächen orientieren. Auf offenen Flächen sind seitliche Lichtpunkte häufig angenehmer als starkes Licht von oben, weil Sitzplätze, Boden und Wege dadurch gleichmäßiger miteinander verbunden wirken.
Terrassenlampen sollten nach Montagesituation ausgewählt werden. Im offenen Bereich braucht eine Leuchte eine höhere IP-Schutzart als unter einer dichten Überdachung, weil Regen und Spritzwasser dort direkter auf Gehäuse und Anschlüsse treffen. LED ist für diesen Einsatz üblich, weil sich viele Leuchten damit kompakt bauen lassen und die Helligkeit gut steuerbar bleibt. Für den Essplatz und den Sitzbereich ist Warmweiß meist passender. Neutralweiß kann an seitlichen Wegen oder am Zugang sinnvoll sein. Als grobe Orientierung reichen für die allgemeine Beleuchtung der Terrasse 100 bis 150 Lumen pro Quadratmeter. Am Übergang von der überdachten Sitzecke zur freien Gartentreppe zählt deshalb nicht eine Leuchte für beide Bereiche, sondern eine passend geschützte Lösung an genau diesem Wegstück.
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